Retter werden vom Wetter ausgebremst

Drama in 2500 Metern Höhe: Verunglückter Bergsteiger konnte noch nicht gefunden werden

20.9.2022, 11:05 Uhr
Auf Wetter wie bei dieser Rettungsaktion warten die Einsatzkräfte in den Berchtesgadener Alpen derzeit sehnsüchtig. Aufgrund der schlechten Witterung musste die Suche nach einem am Hochkalter verunglückten Bergsteiger mehrmals unterbrochen werden.

© Annette Reuther/dpa Auf Wetter wie bei dieser Rettungsaktion warten die Einsatzkräfte in den Berchtesgadener Alpen derzeit sehnsüchtig. Aufgrund der schlechten Witterung musste die Suche nach einem am Hochkalter verunglückten Bergsteiger mehrmals unterbrochen werden.

Das schlechte Wetter erschwert weiterhin die Suche nach einem verunglückten Bergsteiger in den Berchtesgadener Alpen. Aktuell sehe es so aus, als sei eine Suche per Hubschrauber nicht möglich, sagte ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) am Dienstag. Das könne sich aber spontan ändern.

Der Mann aus Niedersachsen war am Samstag bei Schneefall am Hochkalter in Ramsau bei Berchtesgaden zu einer hochalpinen Tour aufgebrochen und hatte nach einem Sturz in 2500 Metern Höhe einen Notruf abgesetzt. Darin hatte er davon gesprochen, dass er sich beide Arme gebrochen und am Kopf verletzt habe.

Am Mittwoch rechnen die Einsatzkräfte mit besserem Wetter, so dass die Suche mit Hubschrauber und Drohnen fortgesetzt werden könnte. Am Donnerstag soll es voraussichtlich sonnig werden. Dann könnte auch eine sogenannte Recco-Boje eingesetzt werden, mit der auch Halbleiter aus elektronischen Geräten wie Handy oder Laptop geortet werden könnten, selbst wenn deren Akku leer sei.

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