Ab der nächsten Legislaturperiode

Nach ewigem Kampf der Verbände: Grund- und Mittelschullehrer in Bayern sollen mehr Geld verdienen

Redakteurin Kathrin Walther
Kathrin Walther

Ressort Kinder, Familie und Bildung

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21.9.2022, 16:15 Uhr
Ein Foto von einer Lehrerdemonstration in Nürnberg vor zwei Jahren. Seit Jahren kämpfen die Verbände für eine Angleichung des Gehalts. 

© Stefan Hippel, NNZ Ein Foto von einer Lehrerdemonstration in Nürnberg vor zwei Jahren. Seit Jahren kämpfen die Verbände für eine Angleichung des Gehalts. 

Bei seiner Grundsatzrede auf der CSU-Klausur in Kloster Banz kündigte Ministerpräsident Markus Söder an, ab der nächsten Legislaturperiode solle es eine Angleichung der Bezahlung von Lehrkräften geben. Schrittweise solle die Besoldungsstufe A13 für alle eingeführt werden. Zuerst sollen Lehrkräfte an Mittelschulen finanziell besser gestellt werden. Damit reagierte er auf den Lehrkräftemangel sowie auf die sinkende Zahl an Studierenden vor allem für das Lehramt an Mittelschulen.

"Die Zahl der Studienanfänger ist alarmierend", sagte die Vorsitzende des Nürnberger Lehrerinnen- und Lehrerverbands, Sandra Schäfer. Deshalb sei die finanzielle Gleichstellung ein "Riesendurchbruch". "Es hat sich ausbezahlt, dass wir über all die Jahre nicht lockergelassen haben", sagte sie. "Endlich können wir nach außen vermitteln und endlich hat sich auch bei der CSU die Erkenntnis durchgesetzt, dass Grund- und Mittelschullehrkräfte genauso viel Wert sind wie Gymnasial- oder Realschullehrkräfte."

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