Kommunikationsagentur bei Heroldsberg

Firma Flad & Flad fährt gut mit Ausrichtung auf "Zukunftsthemen"

13.1.2022, 10:02 Uhr
In einem markanten Firmengebäude an der B2 bei Heroldsberg widmet sich

In einem markanten Firmengebäude an der B2 bei Heroldsberg widmet sich "Flad & Flad" seit 2004 der Kommunikation von Technologiethemen und seit 2011 verstärkt dem Erkennen und der Vermittlung von Zukunftsthemen wie Digitalisierung, nachhaltige Energieversorgung, neue Mobilität, Künstliche Intelligenz, Gesundheit und Bildung oder Nachhaltigkeit und Klimaschutz. © hgb/Quelle: Flad&Flad, NN

Dass in dem strahlend weißen Bau auf der Kleingeschaidter Höhe direkt an der B2 bei Heroldsberg eine "Agentur für Zukunftsthemen" residiert, die sich auf Trends wie Bio- und Nanotechnologie, Medizintechnik und Energieversorgung und deren öffentlichkeitswirksame Umsetzung spezialisiert hat, wissen wohl nicht allzu viele.

Dabei ist "Flad & Flad" nicht nur in der Marketing-Branche seit nunmehr 75 Jahren schon ein Begriff, was sich in zahlreichen Auszeichnungen widerspiegelt. Stolz ist man dort auch auf besondere Preise wie "Nachhaltigkeit lernen" der UNESCO oder "Ausgewählter Ort" 2011 - und aktuell auf die Zertifizierung als "klimaneutrales" Unternehmen.

Beschäftigung mit Zukunftsfragen

Das in Nürnberg nach dem Krieg gegründete Ein-Mann-"Atelier Flad für Werbung und Fotografie" war nach einer Zwischenstation in Eckental-Brand, wo man 1982 ein Dutzend Beschäftigte zählte, 2004 in das für sechs Millionen Euro neu errichtete, moderne Firmengebäude an der B2 eingezogen, nachdem man die Geschäftsstrategie noch stärker auf Technologie-Trends und -transfer ausgerichtet hatte. Nach dem Einstieg der Investmentgesellschaft Equita, Bad Homburg (Harald Quandt-Gruppe), Ende 2009 richtete sich das Unternehmen vor nunmehr zehn Jahren als "Kommunikationsagentur für Zukunftsthemen" neu aus.

Das erschien schon wegen der zuvor langjährigen Zusammenarbeit mit Auftraggebern wie etwa Siemens, der Baden-Württemberg Stiftung oder dem Bundesbildungs- und -forschungsministerium nur folgerichtig: „Wir hatten viele Projekte, die sich mit Zukunftsfragen beschäftigt haben“, resümiert Simone Schiebold, seit 2013 geschäftsführende Gesellschafterin des Unternehmens, in dem heute keiner der Flad-Nachkommen mehr arbeitet.

Eigenes "Trendscouting-Team"

Ziel sei es jetzt, Themen wie Digitalisierung, nachhaltige Energieversorgung, neue Mobilität, Künstliche Intelligenz, Gesundheit und Bildung oder Nachhaltigkeit und Klimaschutz "einfach und verständlich" zu kommunizieren.

Zu diesem Zweck beschäftigt "Flad & Flad" nicht nur Werbekaufleute, Designer und Marketing-Spezialisten, sondern auch ein eigenes "Trendscouting-Team" aus Ingenieuren, Wissenschaftlern und Bildungsexperten, das künftige Entwicklungen schon frühzeitig erkennen, bewerten und Strategien der Kommunikation erarbeiten soll.

Doch die "Agentur der Spezialisten", wie die seit 20 Jahren bei "Flad & Flad" beschäftigte Betriebswirtin das von ihr geleitete Unternehmen gern nennt, beschränkt sich nicht auf das Aufspüren und Benennen, sondern initiiert zugleich die zur Kommunikation und Vermittlung nötigen Maßnahmen und Materialien: eine Schar von Handwerkern - von Schreinern über Metallbauer bis Elektronikern - setzt die Konzepte der Denkfabrik noch am selben Ort um in greifbares Anschauungsmaterial und erfahrbare Installationen.

Klimawandel anschaulich gemacht

Beispiele sind Präsentationen für Messen oder Ausstellungen, Road-Shows wie der "InnoTruck" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Förderung zukunftsgerichteter Berufswahl, oder die "Klima-Arena" der Stiftung des SAP-Mitgründers Dietmar Hopp in Sinsheim, wo auf über 2000 Quadratmetern Innenfläche und einem weitläufigen Außen­areal anschaulich und plastisch zum Thema Klimawandel informiert wird. "Mit kreativer Intelligenz für eine neue Welt von morgen" lautet das Credo von "Flad & Flad" heute - da gibt es auch künftig genug zu tun.

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