Gesund im Job

Sie trinken einfach nicht genug Wasser? Diese Tipps helfen

11.1.2022, 14:30 Uhr
Feste Rituale am Arbeitsplatz helfen, auf die empfohlene tägliche Trinkmenge zu kommen.

Feste Rituale am Arbeitsplatz helfen, auf die empfohlene tägliche Trinkmenge zu kommen. © Christin Klose/dpa-tmn

Das empfohlene Pensum pro Tag liegt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei 1,5 Liter Wasser pro Tag, am besten pur - und Ernährungswissenschaftler Mark Hübers vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) gibt hilfreiche Anregungen, wie das im Joballtag gelingen kann.

Tipps zum besseren Trinkverhalten

Das eigene Trinkverhalten zu hinterfragen und zu beobachten, ist der erste Schritt auf dem Weg. Hier weitere Tipps für Trinkfaule:

- Wasser "essen": Verzehren Sie möglichst Obst- und Gemüsesorten, die viel Wasser enthalten. Dazu zählen zum Beispiel Wassermelonen, Erdbeeren, Gurken, zahlreiche Blattsalate und Tomaten.

- Feste Trinkrituale: Beschäftigte können sich vornehmen, nach einem beendeten Meeting, bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz oder nach der Erledigung einer Aufgabe mindestens ein halbes Glas Wasser zu trinken. Zu Mahlzeiten empfiehlt sich jeweils ein ganzes Glas.

- Digitale Helfer: Apps wie Trink-Wecker und -Tracker erinnern rechtzeitig an den Griff zur Wasserflasche oder zum Glas, noch bevor der Durst es tut. Nutzer solcher Apps behalten somit ihre Flüssigkeitsaufnahme genau im Blick.

- Das Auge trinkt mit: Es kann helfen, das Getränk jeweils in Sichtweite aufzustellen - dann greifen Sie unbewusst öfter zur Flasche oder zum Glas. Ein schönes Design des Trinkbehälters kann außerdem die Trinkmotivation steigern.

Studie zeigt: 40 Prozent schaffen Trinkmenge nicht

Wer genügend trinkt, trägt dazu bei, seinen Stoffwechsel im Gleichgewicht zu halten. Andernfalls muss man laut der DGE damit rechnen, schnell müde und unkonzentriert zu werden. Auch Kopfschmerzen, eine verringerte körperliche Leistungsfähigkeit und Verstopfung können Folgen von Flüssigkeitsmangel sein.

In einer Studie, für die rund 11.000 Beschäftigte befragt wurden, hat das IFBG in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse allerdings herausgefunden: Fast 40 Prozent erreichen die empfohlene Trinkmenge von 1,5 Liter Wasser an gewöhnlichen Arbeitstagen nicht.

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