Regel-Überblick

Weiterhin 2G: Das gilt in der Gastronomie in Bayern

Simone Madre
Simone Madre

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17.1.2022, 14:45 Uhr
Auch an Glühweinständen gilt 2G.

Auch an Glühweinständen gilt 2G. © MARC JOHN via www.imago-images.de, imago images/Marc John

Derzeit gilt die 15. Bayerische Infektionsschutzverordnung (15. BayIfSMV), die bis zum 9. Februar verlängert wurde. Sie enthält eine 2G-Beschränkung. 2G plus, wie in den meisten anderen Bundesländern, soll es in Bayern derzeit nicht geben - das stellte Staatskanzleiminister Florian Herrmann nach einer Kabinettssitzung am 11. Januar klar. Die 2G-Vorschrift gilt sowohl für die Innen- als auch für die Außengastronomie, beispielsweise für Glühweinstände - aber nicht für Betriebskantinen.

Die bayerische Regierung betont zudem, dass auf "belebten öffentlichen Flächen" der Alkoholkonsum untersagt ist. Welche Flächen betroffen sind, legt die jeweilige Stadt- oder Landkreisverwaltung fest. Minderjährige Schüler dürfen weiterhin auch ohne 2G-Nachweis in Restaurants. Diese Ausnahme soll bestehen bleiben, solange es die 2G-Regel für die Gastronomie gibt. Zudem sind Kinder unter 14 Jahren allgemein von der 2G-Pflicht ausgenommen.

In der Gastronomie gibt es eine Sperrstunde ab 22 Uhr. Um 5 Uhr dürfen gastronomische Angebote wieder öffnen. Eine Maskenpflicht gilt in Innenräumen bis zum Tisch. In Hotspot-Landkreisen müssten Restaurants theoretisch schließen: Bei einer Sieben-Tage-Inzidenzen über 1.000 gilt ein Landkreis als Hotspot. Derzeit ist die Regelung aber ausgesetzt. Mitarbeiter der Gastronomie, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen entweder jeden Tag einen Schnelltest oder Selbsttest vorlegen oder zweimal pro Woche einen PCR-Test.

Diese Besonderheit gibt es bei den Kontaktbeschränkungen

Anders als in Privaträumen sind Zusammentreffen von Geimpften und Genesenen nicht auf zehn Personen beschränkt. Es dürfen sich also auch größere Gruppen treffen. Die bayerische Regierung schreibt hierzu, dass "in gastronomischen Einrichtungen ohnehin im Rahmen der Kapazität mehrere Personen an verschiedenen Tischen zusammentreffen. Es wäre insoweit widersprüchlich, in der Gastronomie ein zufälliges Zusammentreffen mit Fremden, nicht aber ein Zusammentreffen mit Bekannten zu erlauben."

Bei privaten Veranstaltungen, also beispielsweise geschlossenen Gesellschaften im ganzen Restaurant oder einem Nebenzimmer, gelten allerdings die üblichen Kontaktbeschränkungen.