Musik und Workshops unter der Theodor-Heuss-Brücke

Heute startet das Brückenfestival: Das erwartet die Besucher dieses Jahr

Reiseredakteur Matthias Niese
Matthias Niese

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12.8.2022, 09:43 Uhr
Schon der Austragungsort unter der Brücke ist die Schau: Das Brückenfestival gilt als eines der außergewöhnlichsten Musikevents in Deutschland.

© Frank Schuh Schon der Austragungsort unter der Brücke ist die Schau: Das Brückenfestival gilt als eines der außergewöhnlichsten Musikevents in Deutschland.

Bis zu 30.000 Besucher hatte das Festival in guten Zeiten vor Corona. Nun will man am 12. und 13. August mit einem ausgefallenen Line-up wieder so viele Fans unter die Brücke holen. Der Eintritt ist wie immer frei, der Kauf von Getränken und Essen erwünscht.

Die Veranstalter haben auch in diesem Jahr ein ordentliches Line-Up auf die Beine gestellt. Los geht's am Freitag ab 18.00 Uhr mit den Bands Nun flog Dr. Bert Rabe, Umme Block, Alex Henry Foster (GB), Akne Kid Joe, Onida, Suzan Köchers Suprafon, Grey Paris auf der Haupt- und Zeltbühne. Im Cocktailzelt sorgen DJ's wie MelaSoul, Deniz, Dufte b2b Shanel Prader und Julio Paradise für gute Stimmung.

Am Samstag beginnt das Festival bereits um 15 Uhr auf der Hauptbhüne mit Nobutthefrog, James P Honey (GB), Keboo, Lucy Kruger & the lost boys, Francis of Delirium (LUX), LBT, Tracy Holiday, Sara Teamusician, Aulyla, Komfortrauschen. Moderiert wird das Spektakel am Wochenende wie immer von Bird Berlin.

Wer danach noch weiterfeiern möchte, kann am Freitag ab Mitternacht zu Bodega Bass in die Desi oder zu Goodies in die MUZ starten. Samstag spielt Qnoe + Special Guest in der Desi, Disko Jakuzzi in der MUZ. Eintritt je 8 Euro.

Organisiert wird das Festival komplett ehrenamtlich vom Brückenfestival e.V. mit 100 bis 150 ehrenamtlichen Helfern. Das "Brü" möchte laut dem Verein "Raum für Neuentdeckungen, Experimente und das Erleben von Musik und Kultur bieten. Dabei schafft es die Möglichkeit, am Querschnitt von verschiedensten Musik-, Kunst- und Kultureinflüssen in eine eigene kleine Welt mit liebevoller Gestaltung einzutauchen." Das Festival hat sich bis heute als eine feste und prägende Institution im Nürnberger Kultursommer etabliert - mit Strahlkraft auf die ganze Region.

Ein friedliches, familiäres Fest

Die Band Cinemagraph beim Brückenfestival 2019 - vor Corona.

Die Band Cinemagraph beim Brückenfestival 2019 - vor Corona. © Stefan Hippel

Auch wenn im Laufe der Zeit der Umfang des Festivals stark gestiegen ist und die Konkurrenz in Franken hoch ist, sucht man vergeblich nach den üblichen Festivalacts oder den Bierstand einer Großbrauerei - was der Qualität keinen Abbruch tut, im Gegenteil. Sechs Tage lang haben die freiwilligen Helfer vergangene Woche die Zelte und Bühnen unter der Theodor-Heuss-Brücke aufgebaut und die Verkaufsstände mit regionalen Lieferanten bestückt.

Auch Vereine, Kulturschaffende und Stände mit Kunsthandwerk werden am Wochenende vertreten sein, verschiedene Workshops, auch für Kinder, runden das Angebot ab. "Am Ende steht ein friedliches und familiäres Festivalgefühl mit dem besonderen Flair unter der Brücke", so die Veranstalter.

2001 startete das einzigartige Festival - ein Erfolg bis heute

Das erste Brückenfestival fand 2001 unterhalb der Brückenstraße statt, mit damals noch geschätzten 500 Gästen. Wegen Renovierungsarbeiten zog das Festival im zweiten Veranstaltungsjahr unter die Theodor-Heuss-Brücke, unter der es bis heute sein Zuhause gefunden hat.


Brückenfestival, Theodor-Heuss-Brücke auf den Nürnberger Pegnitzwiesen, 12. und 13. August 2022; Freitag ab 18 Uhr, Samstag ab 15 Uhr; Eintritt ist frei. Mehr Informationen unter: bruecken-festival.de

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