Neustart am Frauentorgraben

Ballsaal und Sauna: Beliebtes Nürnberger Hotel bekommt Nachfolger - das bietet er

Johannes Handl
Johannes Handl

Lokalredaktion

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21.9.2022, 09:55 Uhr
Noch in diesem Jahr soll das Hotel Pomander am Frauentorgraben eröffnen.

© Fred Sablon/Hotel Pomander, NNZ Noch in diesem Jahr soll das Hotel Pomander am Frauentorgraben eröffnen.

Mehr als 30 Jahre war das Maritim am Frauentorgraben gefragter Gastgeber für Tagungen und Events - bis es 2021 dichtmachte. Voraussichtlich im Dezember dieses Jahres eröffnet nun an selber Stelle das Hotel Pomander. Das Haus, das großen Wert auf Nachhaltigkeit legt, gehört zum schwedischen Hotelimmobilienunternehmen Pandox, wird aber als eigenständige Marke geführt.

Auf rund 15.000 Quadratmetern richten sich 311 Unterkünfte, eine gehobene Gastronomie, Sport-, Wellness- und Eventflächen sowie Konferenzräume und flexible Arbeitsplätze an Touristen und Geschäftsleute. Die Leitung des Hotelbetriebs übernimmt Michael Fritz, der bereits in Wien, Hamburg und Frankfurt Erfahrung gesammelt hat.

Der Name des Hotels basiert auf der Erfindung des Uhrmachers Peter Henlein, der Zeit tragbar machte: mit der Pomander-Uhr. Diese "Nürnberger Eier" prägten schon im frühen 16. Jahrhundert, wie wir die Zeit noch heute wahrnehmen. Im Dezember sollen zunächst die Übernachtungsangebote, das hausinterne Fitnessstudio und die Gastronomie an den Start gehen. In den ersten Monaten des neuen Jahres 2023 kommen die Bereiche Event und Wellness dazu.

Großer Ballsaal

Besonders stolz ist das Hotel, das über eine eigene Tiefgarage verfügt, auf seinen 740 Quadratmeter großen Ballsaal. Nach Angaben von Pomander ist ein Saal in dieser Größe in der Nürnberger Hotellerie einzigartig. Das Restaurant des Hotels bietet Raum für 170 Gäste. Der Schwerpunkt liegt auf regionaler Küche mit vielen vegetarischen Gerichten. Im Fitnessbereich mit Blick über die Altstadt finden die Gäste sportlichen Ausgleich. Außerdem gibt es einen Pool und zwei Saunen mit angrenzender Ruhezone.

"Wir haben das Gebäude von Grund auf saniert", sagt Michael Fritz. Bevor es losgeht, sucht das Team noch Verstärkung. Willkommen sind neben Branchenkennern auch Quereinsteiger. Letzteren möchte Pomander - auch in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer - ein umfangreiches Trainingsprogramm anbieten, um sie auf den Start vorzubereiten.

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