Hilfsaktion der Johanniter

Forchheim: Weihnachtstrucker beschenkten bedürftige Familien

14.1.2022, 15:22 Uhr
Aus dem Weihnachtstruck: Viele Pakete konnten verteilt werden.

Aus dem Weihnachtstruck: Viele Pakete konnten verteilt werden. © Johanniter, NNZ

Seit fast 30 Jahren machen sich die Weihnachtstrucker kurz vor dem Jahreswechsel auf den Weg, um Pakete mit Grundnahrungsmitteln an Bedürftige zu verteilen. Trotz Corona erreichten auch dieses Mal fast 68.000 Pakete die Menschen: Mehr als 58.000 wurden von Familien, Schulen, Kindergärten, Firmen in ganz Deutschland gepackt, davon rund 1000 in Oberfranken. Fast 10.000 Päckchen wurden zusätzlich online gespendet und dann in den Zielländern befüllt.
Eigentlich kehren die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Weihnachtstruckers traditionell Anfang Januar von der Verteilung der Pakete in den Zielländern zurück. Doch wie schon letztes Jahr war auch bei dieser Aktion einiges anders. Wie üblich wurden die Pakete mit Hilfe von Speditionen nach Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine gebracht.

Vor Ort befüllt


Dort wurden sie von den bewährten Partnern der Johanniter an Hilfsbedürftige verteilt, die dabei ebenfalls vor Herausforderungen gestellt waren. „Natürlich gelten in den Zielländern auch Beschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen. Zudem zählen viele der Bedürftigen zu Risikogruppen“, erläutert Ulrich Kraus, Projektleiter Johanniter-Weihnachtstrucker. „Doch unsere Partner sind geimpft und finden mit Mund-Nasen-Schutz und guter Planung Wege, um die Hilfe zu den Menschen zu bringen.“ Auch Projekte in Deutschland erhielten wieder Pakete des Weihnachtstruckers. Ein großer Teil ging an die Tafeln in Deutschland zum Beispiel in Kulmbach. Zudem wurden Projekte der Johanniter im Bundesgebiet unterstützt. <NO1>Mittlerweile steht die Gesamtzahl fest: Insgesamt wurden 58.936 Pakete an den Sammelstellen abgegeben – davon rund 1.000 auch in Oberfranken - und 9.901 Pakete virtuell gepackt!

„Wir schauen alle auf ein hartes Jahr zurück. Umso mehr freuen wir uns, dass trotzdem die Solidarität für andere nicht verloren gegangen ist“, sagt Kraus.
Zusätzlich zum normalen Paket, das gepackt und an einer Sammelstelle abgegeben wurde, gab es dieses Jahr auch wieder die Möglichkeit, virtuell ein Päckchen zusammenzustellen. Die eigentlichen Pakete werden dann mit den gesammelten Geldspenden in den Zielländern von den langjährigen Partnern vor Ort eingekauft, gepackt und an die hilfsbedürftigen Menschen verteilt. Die Päckchen beinhalten Lebensmittel und Hygieneartikel. Für viele Menschen bedeutet der Inhalt dringend benötigte Hilfe für ihren Alltag.

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