Verkehrsproblematik

Forchheimer SPD plädiert für Teil-Sperrung der Hornschuchallee

13.1.2022, 09:00 Uhr
Kein motorisierter Verkehr mehr zwischen Feinkost Karnbaum und dem Marktplatz? Die Forchheimer Sozialdemokraten plädieren für diese Maßnahme, um dem Verkehr in der Hornschuchallee Herr zu werden.
 

Kein motorisierter Verkehr mehr zwischen Feinkost Karnbaum und dem Marktplatz? Die Forchheimer Sozialdemokraten plädieren für diese Maßnahme, um dem Verkehr in der Hornschuchallee Herr zu werden.   © Eduard Weigert

Die Mitglieder des SPD- Ortsvereins Forchheim beteiligten sich laut Mitteilung bei einer virtuellen Sitzung an der städtischen Umfrage zu Nutzungskonzepten für innerstädtische Gebäude.

Für das Waisenhaus in der Kasernstraße wünschen sich die Genossinnen und Genossen, dass es „weiterhin ein Haus für soziale Einrichtungen“ bleibe: „Jugendhaus, Kitas und Dienste der Awo haben dort ihren Platz. Diese Nutzung soll auch weiterhin das Gebäude prägen“, so die SPD.

Im alten „LuLi“-Kino in der Wallstraße könnte nach Ansicht des Ortsverbands ein Bürgeramt eingerichtet werden – als zentralen Anlaufpunkt bei Behördengängen für alle Bürgerinnen und Bürger. „Eventuell ließen sich auch Dienste aus dem Landratsamt, zum Beispiel Führerscheinstelle, integrieren.“

Um die Klimaziele zu erreichen, sei ein großer Wandel in der Gesellschaft notwendig, so die SPD. Neue nachhaltige Wege müssten eingeschlagen werden. „Die Tansition-Bewegung entwirft dazu Ideen. Um diesen Ansätzen den notwendigen Raum zu bieten, wäre ein Transition-Haus – ähnlich dem Transition-Haus in Bayreuth – in einem städtischen Gebäude wünschenswert.“ Dienste wie Reparatur, Verleih, Upcycling könnten hier angeboten werden.

Weiter heißt es vom SPD-Ortsverband: „Um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, ist eine Reduzierung des Verkehrs wichtig. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte der Durchgangsverkehr aus der Innenstadt raus.“

Die SPD schlägt daher eine Sperrung der Hornschuchallee von Nummer 25 (Karnbaum) bis zum Marktplatz für den motorisierten Individualverkehr vor. Eine Zufahrt zur Badstraße und ein Abbiegen in die Wiesentstraße wären dadurch weiterhin möglich. Dieser Kompromissvorschlag erfülle „auch die Wünsche einiger Gewerbetreibender in der Hornschuchallee, die eine Erreichbarkeit mit dem Auto für unabdingbar erachten“.

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