Aus dem Stadtrat

Dorferneuerung: Verfahren Auernheim III nimmt Fahrt auf

12.1.2022, 05:55 Uhr
Dieses gut ein Jahr alte Foto zeigt den bedauernswerten Zustand, in dem das Krauss-Anwesen mitten in Auernheim ist.

Dieses gut ein Jahr alte Foto zeigt den bedauernswerten Zustand, in dem das Krauss-Anwesen mitten in Auernheim ist. © Foto: Patrick Shaw

Was das vereinfachte Dorferneuerungsverfahren namens Auernheim III betrifft, bekräftigte der Treuchtlinger Stadtrat bei seiner jetzigen Sitzung in der Stadthalle seine Marschroute. Schon im Juli hatte das Gremium beschlossen, das Projekt auf den Weg zu bringen und die Verwaltung einen entsprechenden Antrag auf Einleitung des Verfahrens beim Amt für Ländliche Entwicklung Ansbach (ALE) stellen zu lassen.

Dieses wiederum forderte darauf aufgrund geänderter Fördervoraussetzungen zusätzliche Unterlagen in Form eines schon erarbeiteten, knapp zehnseitigen Dorferneuerungsplanes an. Er wurde seitens der Verwaltung sowohl mit dem Amt wie mit dem Ortsausschuss abgestimmt und nun bei der jetzigen Ratssitzung einhellig beschlossen, was lediglich eine Formsache war.

Das Krauss-Anwesen soll neu gemacht werden

Im Kern geht es bei dem Verfahren um die Revitalisierung des Krauss-Anwesens. Geplant ist hier eine Wohnbebauung auf vier Grundstücken mit Größen von 640 bis 960 Quadratmetern. Bereits 2014 hatte es erste Impulse aus der Bevölkerung gegeben, die darauf drängte, dieses Areal im Rahmen der geplanten Dorferneuerung einer positiven Entwicklung zuzuführen.

Der Ortsausschuss sammelte darauf verschiedene Ideen für die Nachnutzung und leitete die Vorschläge an die Stadt weiter. Diese Überlegungen wurden zur Grundlage für die Ausarbeitungen der städtebaulichen Vorentwürfe für eine Bebauung. Es folgten Verhandlungen mit der Erbengemeinschaft.

Stadt kaufte das Anwesen 2019

Im Februar 2019 erwarb die Stadt das Anwesen und beantragte das vereinfachte Dorferneuerungsverfahren. Seiner Einleitung dürfte nun nichts mehr im Wege stehen. Auch die Zahlen liegen bereits auf dem Tisch.

Was den geplanten Abbruch der ehemaligen landwirtschaftlichen Hofstelle im Ortskern von Auernheim anbelangt, hat das ALE schon förderfähige Gesamtbaukosten in Höhe von 266.000 Euro anerkannt. Die Stadt darf aber mit einer Förderung in einer Größenordnung von 66 Prozent rechnen, so dass für Treuchtlingen noch ein Eigenanteil von etwa 90.000 Euro verbleibt. Die Umsetzung der Maßnahme soll im Laufe des kommenden Jahres erfolgen.

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