Kirchweihauftakt

In Dittenheim wird derzeit so viel gebaut wie noch nie

Uli Gruber

13.10.2022, 14:57 Uhr
Die Dittenheimer feiern noch bis Montag, 17. Oktober, mit einem umfangreichen Programm Kirchweih.

© Uli Gruber, NN Die Dittenheimer feiern noch bis Montag, 17. Oktober, mit einem umfangreichen Programm Kirchweih.

Ganz so viele Gäste wie in vergangenen Jahren sind es heuer nicht gewesen, der angenehm entspannten und freundschaftlichen Atmosphäre tat dieser Umstand jedoch keinen Abbruch. Die Gemeinde Dittenheim mit Bürgermeister Günter Ströbel an der Spitze hatte zum „offiziellen“ Kirchweihauftakt in den Schützenkeller der Mehrzweckhalle gebeten.

Das Miteinander pflegen

Traditionell versteht sich die Veranstaltung als Geste und willkommener Anlass, um den vielen Beschäftigten, ehrenamtlich Tätigen in Vereinen, Verbänden und sonstigen Organisationen sowie den Bürgern Danke zu sagen für ihre stete Bereitschaft zur Pflege des täglichen Miteinanders. Auch etliche Ehrengäste hatten trotz der aktuell „schwierigen Verkehrsverhältnisse“ den Weg nach „Dittna“ gefunden, unter ihnen, wie bereits mehrmals in den letzten Monaten, Landrat Manuel Westphal.

Der Rathauschef wollte seine Ausführungen zu einigen aktuellen gemeindlichen Themen nicht zu sehr in die Länge ziehen, noch dazu weil der Duft fränkischer „Kerwa“-Genüsse schon den Raum erfüllte. „So viel auf einmal wie momentan haben wir noch nicht gebaut“, bekannte Ströbel und informierte in geraffter Form über den Stand der Dinge bezüglich der Maßnahmen Fußgänger-/Radwegunterführung mit Erneuerung der Fahrbahndecke Staatsstraße 2230, Erschließungsarbeiten Gewerbegebiet Ost, möglicher Baubeginn des Verbrauchermarkts „Netto“ sowie einer angedachten Gruppenerweiterung der Kindertagessstätte.

Auf diese Männer können sich die Dittenheimer verlassen: Bürgermeister Günter Ströbel versäumte es nicht, sich unter anderem bei den Gemeindearbeitern Klaus Ballenberger, Gerhard Rühl und Richard Pfeifer (von links) für deren umfassenden Dienst zum Wohl der „Gmoa“ zu bedanken.

Auf diese Männer können sich die Dittenheimer verlassen: Bürgermeister Günter Ströbel versäumte es nicht, sich unter anderem bei den Gemeindearbeitern Klaus Ballenberger, Gerhard Rühl und Richard Pfeifer (von links) für deren umfassenden Dienst zum Wohl der „Gmoa“ zu bedanken. © gun-dittenheim-kirchweih-20221013-105654_app11_00.jpg, NN

Im Vordergrund des Kirchweihgeschehens standen allerdings persönliche Kontakte, Gespräche und der verbindende gesellschaftliche Aspekt. Immer wieder wurden Plätze gewechselt, um möglichst allen Besuchern zu ermöglichen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Dittenheimer stellten sich einmal mehr als freundliche Gastgeber heraus.

Festzeltbetrieb am Dorfweiher

Der Auftakt sollte auch richtungsweisend sein für den weiteren Verlauf des Kirchweihgeschehens. In diesem Sinn geht es am Freitag, 14. Oktober, ab 18 Uhr mit dem Festzeltbetrieb der „Weiherhütte“ am Dorfweiher weiter. Neben der üblichen Unterhaltung im Umgriff der Mehrzweckhalle mit Musik, Karussell und Verkaufsständen steht am Samstag, 15. Oktober, ab 18 Uhr Kirchweihbetrieb (Festbewirtung Albrecht) in der Halle auf dem Programm.

Hoch her geht es ab 19.30 Uhr getreu dem Motto „Kerwa, Bier & Blasmusik“ mit der örtlichen Blaskapelle. Höhepunkte am Sonntag, 16. Oktober, sind der Festgottesdienst um 9.30 Uhr mit Pfarrer Walter Krewin (Mehrzweckhalle) sowie das traditionelle Standkonzert der Blaskapelle Dittenheim um 14.45 Uhr (vor der Mehrzweckhalle). Viele freuen sich auch schon auf den „Kerwa“-Montag, 17. Oktober. Der Frühschoppen mit Weißwurstessen läutet seit jeher den Abschluss des bunten Treibens ein. Darüber hinaus kann am Samstag und Sonntag die Kirchweih-Sonderschau des Autohauses Oster mit Jubiläumsfeier „angesteuert“ werden.

Keine Kommentare