Tausch auf der Wiesn

Die Gipfelstürmer" aus Neumarkt debütierten am Samstag auf dem Oktoberfest in der Bräurosl

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Philip Hauck

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25.9.2022, 11:29 Uhr
Die Gipfelstürmer erstürmen am Samstag die Wiesn.

© Günter Distler, NNZ Die Gipfelstürmer erstürmen am Samstag die Wiesn.

Das Bräurosl-Festzelt hat den Beschwerden des Publikums nachgegeben. Statt einer Blaskapelle wird an den kommenden zwei Samstagen eine Band aus dem Landkreis Neumarkt die Bühne betreten: die Gipfelstürmer.

"Das kam schon überraschend", sagt Gitarrist Harald Billner. Denn eigentlich wollten er und seine Bandkollegen die Bühnenpräsenz aktuell ein klein wenig zurückfahren. Doch die Gelegenheit, auf der Münchener Wiesn zu spielen, die könne man eben nicht sausen lassen.

Frontmann im Wiesn-Fieber

Und so gibt die überregional bekannte Bauernkapelle "Gipfelstürmer" am Samstag zur Prime-Time, ab 20 Uhr, ihren Einstand auf dem Oktoberfest. Frontmann Jörg Bauer fiebert dem Auftritt entgegen: „I frei mi dermaßen, I glaub, jetzt kann I mein Testament machen.“

Über die Gipfelstürmer: Der Ursprung liegt 22 Jahre zurück. Mitte der 90er Jahre begeisterten die Gipfelstürmer ein vorrangig älteres Publikum mit originalen altbairischen Volksmusik-Hits. Die Groupies hatten ein Durchschnittsalter von 61,5 Jahren. Die Band entschied sich für eine Frischzellenkur: Die Volxmusik war geboren. Seither stehen schon beim ersten Akkord die mit Dirndl und Lederhose bewaffneten jungen Leute auf den Bänken. Das Geheimrezept der sympathischen Oberpfälzer besteht darin, Volksmusik mit zeitgemäßem Beat zu mixen. Traditionelle Instrumente wie Steirische Harmonika oder Helikon-Basstuba werden mit einer schreienden Stromgitarre und einem groovenden Schlagzeug kombiniert.

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