5.500 Quadratmeter

Huber verbessert Produktion: Neue Montage- und Logistikhalle in Berching in Betrieb genommen

Morwenna Lehmann

Redaktion Neumarkt

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21.6.2024, 12:48 Uhr
Huber SE hat in Berching die neue Montage- und Logistikhalle P4 in Betrieb genommen.

© Huber SE Huber SE hat in Berching die neue Montage- und Logistikhalle P4 in Betrieb genommen.

Die Huber SE hat in Berching die neue Montage- und Logistikhalle P4 in Betrieb genommen. In der 5.500 Quadratmeter großen Halle werden künftig unter anderem Montage, Logistik und Versand der Maschinen Huber Scheibenfilter RoDisc, Huber Tuchfilter RotaFilt und Huber Bandtrockner BT untergebracht sein.

Durch den Neubau der Halle soll die Produktion noch leistungsfähiger und flexibler werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Rund 13.000 Quadratmeter zusätzliche Dachflächen auf den Hallen P3 und P4 bieten reichlich Potenzial, bei der Energieversorgung neue Wege zu gehen und werden mit einer rund 1.100 Kilowatt Peak großen PV-Anlage ausgestattet.

Auf der Halle P4 der Huber SE ist eine große Photovoltaik-Anlage zu sehen.

Auf der Halle P4 der Huber SE ist eine große Photovoltaik-Anlage zu sehen. © HUBER SE

Bis Mitte 2023 betrug die Produktionsfläche am Huber-Stammsitz in Berching noch circa 31.000 Quadratmeter. Nachdem die neue Produktionshalle P3 im Sommer 2023 in Betrieb genommen wurde und nun die Bauarbeiten an der Montage- und Logistikhalle P4 abgeschlossen sind, wächst diese Fläche auf circa 44.000 Quadratmeter an.

Der Logistikaufwand wird deutlich reduziert, auch die Abläufe bei der Auftragsplanung, Kommissionierung und Kommunikation verbessern sich weiter, sagt das Unternehmen. Durch die optimal auf die Anforderungen der Huber Produktion zugeschnittene Be- und Entladeinfrastruktur kann in Zukunft auch deutlich flexibler auf unterschiedliche Projekte reagiert werden.

Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei Huber

Zudem reagiert Huber mit der Erweiterung der Produktion auch auf eine grundsätzliche Entwicklung am Arbeitsmarkt. Durch die erweiterten Flächen konnte die Schichtarbeit in großen Teilen der Fertigung abgeschafft und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter somit entscheidend verbessert werden, heißt es von Unternehmensseite.

Neue Hallen sollen nachhaltiger und energieunabhängiger sein

13.000 Quadratmeter zusätzliche Dachflächen auf den Hallen P3 und P4 bieten reichlich Potenzial, bei der Energieversorgung neue Wege zu gehen. Sie werden deshalb direkt im Zuge der Baumaßnahmen mit einer rund 1100 Kilowatt Peak großen PV-Anlage ausgestattet. Grundsätzlich soll die so erzeugte Energie für den Eigenbedarf verwendet werden und beispielsweise die Wärmepumpentechnologie für die Hallenheizung versorgen.