Projekt für die Artenvielfalt

Gezwitscher zwischen Gräbern: Röthenbacher Friedhof hat jetzt Vogelfutterstationen

Redaktion Pegnitz-Zeitung

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24.1.2023, 06:00 Uhr
Bürgermeister Klaus Hacker, Marina Petschack vom Stadtbauamt und Klimaschutzbeauftragte Katharina Pöhler freuen sich über die neuen Futterstationen.

© Streitberger Bürgermeister Klaus Hacker, Marina Petschack vom Stadtbauamt und Klimaschutzbeauftragte Katharina Pöhler freuen sich über die neuen Futterstationen.

Um etwas „Leben“ in die Stille des Friedhofs zu bringen, hat sich die Stadt Röthenbach entschieden, Vögeln auf dem Gelände an einigen Stellen Futterstellen anzubieten. Befüllt werden diese mit „Meisenknödel“, die aber nicht nur für Meisen sind; auch der Specht und der Spatz sowie andere Vögel werden sich daran erfreuen.

Die Standorte der Futterstationen sind über das ganze Friedhofsgelände verteilt; konzentriert an den frisch gepflanzten Bäumen beziehungsweise deren Halterungen. Die Besucher sind eingeladen, sich beim nächsten Friedhofsbesuch etwas Zeit zu nehmen, sich auf eine der Bänke zu setzen und das fröhliche Treiben der Vögel an der Futterstelle beobachten. Denn ohne diese Artenvielfalt würde es kein Leben geben.

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann dies gerne tun, indem man den Vögeln ebenfalls Knödel zur Verfügung stellt. Die Besucher können ihre mitgebrachten Futterknödel einfach in die gekennzeichnete Box im Eingangsbereich legen, an der die Aktion auch nochmals beschrieben ist. Das Friedhofspersonal wird dann nach Bedarf die Futterstationen damit auffüllen.

Erster Bürgermeister Klaus Hacker zeigte sich begeistert von der Aktion, die gemeinsam von Marina Petschack, Stadtbauamt, und der Umwelt- und Klimaschutzbeauftragten Katharina Pöhler initiiert und umgesetzt wurden: „Die Vogelfutterstation zeigt beispielhaft, wie man mit wenig Aufwand und ohne großen Mitteleinsatz eine tolle Wirkung erzielen kann. Allein die Tatsache, dass bereits vor dem offiziellen Start der Aktion von Besuchern etliche Futterknödel in die Box gelegt wurden, beweist welch tolle Idee hinter dieser Aktion steht.“