Volleyball: 2. Bundesliga

TV Altdorf: Ungünstige Voraussetzungen im Spitzenspiel

Daniel Frasch

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13.11.2022, 12:00 Uhr
Ob Diagonalangreiferin Alina Hösch (Blau) in Grimma mitmischen kann, ist derzeit noch fraglich.

Ob Diagonalangreiferin Alina Hösch (Blau) in Grimma mitmischen kann, ist derzeit noch fraglich.

Nachdem der TV Altdorf am vergangenen Wochenende gegen den VCO Dresden mit einem 3:0-Sieg die Tabellenspitze der 2. Bundesliga Süd erobern konnte, steht am Sonntagnachmittag (16 Uhr) das nächste Auswärtsspiel in Sachsen bevor. In der Muldentalhalle trifft die Mannschaft von Trainerin Christy Swagerty auf ESA Grimma Volleys.

Als Vorwärts Sachsen Volleys Grimma belegte die Mannschaft in der vergangenen Saison Rang fünf. Das Motto des Vereins lautet: „Jugend fördern – Leistung fordern.“ Vor dieser Spielzeit löste der Argentinier Jorge Ricardo Munari Kristin Stöckmann als Cheftrainer ab. Der 56-Jährige war bereits 2011/12 in Grimma tätig, ehe er für Roten Raben Vilsbiburg und als Co-Trainer in Katar tätig war. Nach einem Engagement beim VC Bitterfeld-Wolfen kehrte er im Sommer wieder nach Grimma zurück. Die festen Größen seiner Mannschaft sind die Zwillinge Julia und Maria Eckermann, eine als Zuspielerin, eine als Libera.

Die bisherigen Leistungen können sich sehen lassen: Mit vier Siegen aus sechs Partien und zwölf Punkten rangiert Grimma zwei Punkte hinter Tabellenführer Altdorf auf Rang fünf.

Grimma ist „Titelfavorit“

Die Gäste sind also gewarnt vor der Spielstärke der Sachsen. Außenangreiferin Juliane Kind spricht gar von einem „potenziellen Titelfavoriten“. Doch die Ausgangslage vor der Partie ist aus Sicht der Altdorfer Löwinnen alles andere als optimal, schließlich müssen sie in Grimma voraussichtlich auf Mittelblockerin Senta Fößel, Zuspielerin Ellen Heimburger, Diagonalangreiferin Alina Hösch und Libera Nele Molocher verzichten. Man darf gespannt sein, wie das Team von Christy Swagerty damit umgehen wird.

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