33.000 Euro für Investitionen

Stadt Pegnitz verteilt Zuschüsse für ein Flugzeug und Kirchensanierung

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Kerstin Goetzke

Nordbayerische Nachrichten Pegnitz/Auerbach

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22.11.2022, 11:55 Uhr
Die Pegnitzer Vereine erhalten Geld von der Stadt. (Symbolbild)

© Jan Woitas, dpa Die Pegnitzer Vereine erhalten Geld von der Stadt. (Symbolbild)

Zudem hat Bürgermeister Wolfgang Nierhoff (Pegnitzer Gemeinschaft, PEG) das Gremium über Zuschüsse informiert, die er ohne Rücksprache genehmigt hat, weil sie jeweils unter 2000 Euro liegen: Der Motorsportclub Pegnitz wird beim Kauf eines gebrauchten Baggers mit 870 Euro unterstützt sowie beim Kauf eines gebrauchten Radladers (675 Euro).

Der Zimmerstutzenverein Troschenreuth erhält 187,35 Euro Zuschuss für die Anschaffung eines Lichtgewehres und der FC Troschenreuth wird für die Umrandung des C-Platzes (Arbeitsstunden) und den Kauf eines Kühlanhängers mit 376,65 und 270 Euro unterstützt. 320,33 Euro gehen an die Siedlergemeinschaft Rote Erde für die Errichtung eines Anbaus an die bestehende Siedlerhütte.

Die Zustimmung des Stadtrats brauchten folgende Vereinsinvestitionen. Es gab keine Gegenstimmen: Für das Projekt „Carportsanierung 2021“ erhält die Sportgemeinschaft Trockau einen Zuschuss von 2.397,34 Euro. Das entspricht 15 Prozent der Gesamtkosten.

Höchstsatz für Kirchen

Wegen der Sparmaßnahmen hatte sich der Stadtrat im Rahmen der Konsolidierung auf eine Höchstförderung von 11.200 Euro für kirchliche Zwecke festgelegt. Diese erhalten jeweils die katholische Kirchenstiftung Trockau und die katholische Pfarrgemeinde Büchenbach. In Trockau werden so die energetische Dämmung im Bereich des Kreuzwegganges und Elektroarbeiten einschließlich Beleuchtung gefördert, ebenso wie die Orgelsanierung und Arbeiten an der Heizung. Die Gesamtkosten lagen bei über 103.000 Euro.

Für 325.586 Euro ist die Pfarrkirche St. Vitus Büchenbach renoviert worden. Die Stadt unterstützt auch diese Maßnahme mit dem Höchstsatz von 11.200 Euro.

Nur ein Teil für die Flieger

Gleich mehrere Investitionen hat der Flugsportverein Pegnitz getätigt und um städtische Förderung gebeten: Das veraltete Hangartor wurde für 4.165 Euro erneuert. Weiterhin wurde mit dem Kauf eines auf dem neuesten Stand der Technik befindlichen Schulungsflugzeuges die professionelle Ausbildung in Pegnitz sichergestellt; Gesamtkosten: 114.282,84 Euro. Gemäß der Förder-Richtlinien sollte die Stadt den Verein mit rund 14.000 Euro unterstützen. Aus Konsolidierungsgründen hat man sich aber auf 5.124,75 Euro geeinigt.

Zudem hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, die bisherigen Förder-Regelungen zu überarbeiten. Dazu erklärte Nierhoff, dass er mit seinen beiden Stellvertretern Sandra Huber (GU) und Thomas Schmidt (FWG) bereits eine Fassung erarbeitet habe, die nun bei der Verwaltung liege. Der Sprecher von FWG und FW, Claus Spieler, betonte in diesem Zusammenhang, dass ihm die Formulierung "Richtlinie" wichtig sei, weil eine "Satzung" rechtliche Forderungen und Ansprüche bei den Vereinen hervorrufen könnte.

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