Ausflugsziel im Sommer

Baden im Seenland: Rothsee, Brombachsee und Altmühlsee bei warmen 23 Grad - aber es gibt Badeverbote

Jana Vogel

Redakteurin in Roth/Schwabach

E-Mail zur Autorenseite

12.7.2024, 15:14 Uhr
Bei derart perfektem Sommerwetter springen viele Menschen aus Schwabach und dem Landkreis Roth gerne mal in den Rothsee. Doch Besucher und Heimische im Fränkischen Seenland fragen sich: Ist das Wasser schon warm genug zum Baden?

© Marco Frömter Bei derart perfektem Sommerwetter springen viele Menschen aus Schwabach und dem Landkreis Roth gerne mal in den Rothsee. Doch Besucher und Heimische im Fränkischen Seenland fragen sich: Ist das Wasser schon warm genug zum Baden?

Für viele Menschen aus Nürnberg und Schwabach, den Landkreisen Roth und Weißenburg-Gunzenhausen ist das Fränkische Seenland jeden Sommer ein beliebtes Ausflugsziel, zum Entspannen und Picknicken, für Wassersport und natürlich fürs Baden. Doch nicht jeder springt gerne ins allzu kalte Nass. Wir haben daher die Übersicht, wie warm das Wasser von Rothsee, Brombachsee und Altmühlsee derzeit ist.

Am Freitag, 12. Juli 2024, meldete der Tourismusverband Fränkisches Seenland folgende Wassertemperaturen:

Altmühlsee: 23 Grad

Kleiner Brombachsee: 25 Grad

Rothsee: 23 Grad

Blaualgen am Altmühlsee und Kleinen Brombachsee

Neben der Wassertemperatur spielt im Seenland auch die Wasserqualität eine Rolle. Immer wieder hatten in den letzten Jahren der Altmühlsee und Kleine Brombachsee mit Blaualgen zu kämpfen. Der Kontakt mit den Cyanobakterien kann bei Schwimmern Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Atemnot und Hautreizungen verursachen. Zudem wird durch die schlechte Sichtbarkeit auch die Rettung Ertrinkender erschwert. Nun gibt es deshalb die ersten Badeverbote.

Ganz sicher ist man noch im Landkreis Roth: Auf der Webseite des Landratsamts Roth wird die Wasserqualität an den drei Seezentren am Rothsee in Birkach, Grashof und Heuberg, in Enderndorf am Großen Brombachsee sowie am Igelsbachsee als "Zum Baden geeignet" eingestuft. Auch alle anderen Ampeln bei den heimischen Badegewässern - wie dem Wallesauer Weiher, dem Badeweiher Petersgmünd und dem frisch sanierten Abenberger Badeweiher - stehen auf "Grün".

Keine Badeverbote im Fränkischen Seenland

Auf der Webseite des Landratsamts Weißenburg-Gunzenhausen sind seit Ende Juni dagegen Warnungen (erkennbar an der gelben Farbe) zu finden. Von der Blaualgenblüte betroffen sind der Altmühlsee und der Kleine Brombachsee. Inzwischen sind einige der Markierungen rot gefärbt: Für die Seezentren Muhr am See und Schlungenhof am Altmühlsee hat das Landratsamt am 2. Juli offizielle Badeverbote ausgesprochen, "da gesundheitliche Beeinträchtigungen aufgrund des derzeit hohen Vorkommens von Cyanobakterien und der von diesen produzierten Giftstoffen nicht auszuschließen sind".

Badende werden gebeten, stets die Beschilderung vor Ort zu beachten, da sich die Situation an den einzelnen Badestellen je nach Wind- und Wettersituation kurzfristig wieder ändern könne.

Keine Kommentare