Weitere Regenfälle

Warnung vor Hochwasser: Hier drohen in Franken Überschwemmungen

5.1.2022, 07:48 Uhr
Die starken Regenschauer und die milden Temperaturen ließen das Hochwasserrisiko in Franken stark ansteigen.

Die starken Regenschauer und die milden Temperaturen ließen das Hochwasserrisiko in Franken stark ansteigen. © NEWS5 / Merzbach

Update vom Mittwoch, 7.50 Uhr: Auch für den Mittwoch werden derzeit weitere Regenfälle prognostiziert. In großen Gebieten Frankens kann es zu Überschwemmungen kommen, Flüsse könnten über die Ufer treten. Betroffen sind davon weiträumig die Regionen um Mittelfranken, der Oberpfalz, Ober- und Unterfranken.

Auch die Warnungen für Überflutungen in bebauten Gebieten bleiben bestehen: Gefährdet sind hier weiterhin Stadt und Landkreis Bamberg, Cham, Lichtenfels, Kronach und Kulmbach.

Update vom Dienstag, 16.30 Uhr: Am Nachmittag sprach das Landesamt für Umwelt auch die Warnstufe Rot für bebaute Flächen und Wohngebiete in Wassernähe aus. Betroffen hiervon seien in den kommenden Stunden die Landkreise Bamberg und Coburg.

Stürmisch, regnerisch, aber mild: So lauten die Wetter-Prognosen für die kommenden Tage. Damit wird es aber nicht nur ungemütlich, für die, die vor die Tür müssen oder wollen, sondern es kann stellenweise sogar gefährlich werden.

Wie der Hochwassernachrichtendienst Bayern auf seiner Webseite mitteilt, liegen für mehrere Städte und Landkreise Warnungen vor.

Dazu zählen etwa die Stadt Nürnberg, der Landkreis Nürnberger Land, die Stadt Erlangen sowie der Landkreis Erlangen-Höchstadt, Stadt und Landkreis Fürth sowie die Stadt Schwabach und der Landkreis Roth.

Auch Straßen könnten überflutet werden

"Aufgrund der vorhergesagten Niederschlagsmengen können im Laufe des Dienstages die meisten Pegel im Einzugsgebiet der Regnitz die Meldestufen erreichen", so der Warndienst. "Bis Mitte der Woche ist ein Anstieg der Pegel auf die Meldestufen eins und zwei möglich. An einzelnen Pegeln kann auch die Meldestufe drei erreicht werden."

Für die Pegel Büg/Schwabach, Erlangen/Schwabach, Rasch/Schwarzach und Frauenkreuz/Gründlach sei zudem mit dem erreichen der Meldestufe eins und zwei bereits in der Nacht auf Dienstag zu rechnen, so die Experten weiter.

Bei der Meldestufe eins gehen die Experten von stellenweisen kleineren Ausuferungen aus. Mit der Meldestufe zwei ist gemeint, dass es auf Agrarflächen oder Nebenstraßen zu Überflutungen kommen kann.

Im weiteren Verlauf rechnen Experten bis zur Wochenmitte auch noch mit größeren Überschwemmungen. Die Wasserwirtschaftsämter in Franken gehen davon aus, dass bis Mittwoch und Donnerstag vereinzelt auch Meldestufen drei oder sogar vier erreicht werden könnten. Dann müssten die Feuerwehren voraussichtlich auch mit Sandsäcken gegen das Hochwasser ankämpfen. Die Behörden rechnen mit bis zu 50 Litern Niederschlag pro Quadratmeter binnen etwa eines Tages.

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