Fußball-Landesliga Südwest

Weißenburger "Mini-Derby" und Flutlichtspiel in Gersthofen

Uwe Mühling

30.9.2022, 09:30 Uhr
Schaut ganz nach „Abstiegskampf pur“ aus: So tummelten sich am vergangenen Wochenende die Spieler des TSV 1860 Weißenburg und des TV Erkheim (1:2) im Fünfmeterraum. Nach dem Kellerduell geht es für die TSVler am Freitag, 30. September, um 19.30 Uhr in Gersthofen weiter.
 

© Uwe Mühling, WT Schaut ganz nach „Abstiegskampf pur“ aus: So tummelten sich am vergangenen Wochenende die Spieler des TSV 1860 Weißenburg und des TV Erkheim (1:2) im Fünfmeterraum. Nach dem Kellerduell geht es für die TSVler am Freitag, 30. September, um 19.30 Uhr in Gersthofen weiter.  

„Nur“ 80 Kilometer sind es diesmal einfache Anfahrt für das Team von Trainer Markus Vierke, dass durch die Ergebnisse der vergangenen Wochen gehörig unter Druck geraten ist. Zuletzt verloren die TSV-1860 -Kicker das Heimspiel und Kellerduell gegen den TV Erkheim mit 1:2. Die Folge: Weißenburg (elf Punkte) rutschte auf Rang 14 ab, zugleich der erste von drei Relegationsplätzen. Gersthofen dagegen gewann überraschend deutlich mit 4:0 beim Spitzenteam des FC Ehekirchen und rückte mit insgesamt 17 Punkten auf den neunten Tabellenrang vor.

Beide sind 2019 aufgestiegen

Wie die Mittelfranken aus Weißenburg so sind auch die Schwaben aus Gersthofen in der Corona-Saison 2019/2021 als Bezirksliga-Meister in die Landesliga aufgestiegen. Vergangene Saison war Gersthofen Elfter in der Südwest-Gruppe, Weißenburg war am Ende Siebter in der Aufstiegsrunde der Landesliga Nordost. Nun haben die Wege beider Teams zusammengeführt, wobei die Gersthofener Tendenz mit zehn Punkten aus den letzten fünf Partien klar nach oben zeigt. Weißenburg dagegen hat aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt geholt und wartet bereits seit dem 6. August auf einen Sieg.

Dennoch ist TSV-1860-Trainer Markus Vierke überzeugt, „dass wir auch in Gersthofen eine Chance haben. Wir hoffen, das wir unser Bestes rausholen können“. Der Gegner habe eine erfahrene Mannschaft mit Qualität – auch spielerisch – und sei zuletzt „super marschiert. Wir sind also gewarnt“, sagt Vierke und hofft, dass es für seine Mannschaft besser läuft als in den vergangenen Wochen, in denen man mit personellen Sorgen, individuellen Fehlern und auch mit manchen Schiedsrichter-Entscheidungen zu kämpfen hatte. „Ich hoffe und denke, dass das ganze Repertoire damit abgedeckt ist“, so Vierke.

In den kommenden Begegnungen soll es wieder besser laufen. Gersthofen an diesem Freitag - am Sonntag, 9. Oktober, dann das nächste Auswärtsspiel beim FC Ehekirchen, der vom Treuchtlinger Michael Panknin trainiert wird und der in dieser Saison der nächstgelegene Gegner ist – Derby-Wochen sozusagen für den TSV 1860 Weißenburg.

Verletzungen weniger schlimm

Trainer Markus Vierke und sein Team freuen sich zunächst einmal auf das Spiel im Flutlichtschein der Abenstein-Arena in Gersthofen und hoffen zugleich, dass die besondere Atmosphäre bei diesem Freitagabendspiel ein Stück weit zusätzliche Motivation gibt. Erleichtert ist man im Lager des TSV 1860, dass sich die Verletzungen von Tom Vierke (Knöchelprellung) und Daniel Hofrichter (Schulter) als weniger gravierend herausgestellt haben als zunächst befürchtet. Beide sind heute in Gersthofen schon wieder im Kader und wollen ebenso wie der Rest der Truppe dazu beitragen, dass der TSV 1860 endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern kann. „Personelle Ausreden“ lässt der Coach jedenfalls nicht mehr gelten.

Der TSV-1860-Kader: Jonas Herter, Andre Tietze, Maik Wnendt, Robin Renner, Max Pfann, Philipp Schwarz, Johannes Meyer, Tom Vierke, Zijad Eco, Jonas Ochsenkiel, Ferat Nitaj, Daniel Hofrichter, Fabian Häßler, Christian Leibhard, Philipp Meier, Tobias Schnitzlein und Benedikt Auernhammer.

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