Rossow über Dauerkarten und den Testspiel-Hit

FCN: Darum sind die Tickets fürs Arsenal-Spiel so teuer

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Wolfgang Laaß

NN-Sportredaktion

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23.6.2022, 06:00 Uhr
Der Club testet schon bald gegen die "Gunners" von Arsenal London.

© Sportfoto Zink / Daniel Marr, ARC Der Club testet schon bald gegen die "Gunners" von Arsenal London.

35 Euro für einen Sitzplatz auf der Haupttribüne, 25 Euro für einen Sitzplatz auf der Gegengeraden, 20 Euro für einen Sitzplatz in der Nordkurve, zehn Euro für einen Stehplatz: Das letzte Vorbereitungsspiel gegen den Arsenal FC am 8. Juli im Max-Morlock-Stadion ist für die Fans des 1. FC Nürnberg ein ziemlich teures Vergnügen.

Alles hat seinen Preis, entgegnet Niels Rossow, der Kaufmännische Vorstand, erst recht einer der Top 20-Klubs in Europa. In der offiziellen Uefa-Rangliste sind die "Gunners", Fünfter der vergangenen Premier-League-Saison, aktuell auf Platz 17 geführt. Und lassen sich ihren erfolgsbasierten Marktwert eben auch einiges kosten.

Um die zunächst von den Londonern unterbreitete Antrittsgage bezahlen zu können, hätte der Club erst mal einen Spieler verkaufen müssen. Auch dank adidas ließ sich die Summe noch gewaltig drücken; der Arsenal FC bezieht demnächst auf dem "Home Ground" des Herzogenauracher Sportartikelherstellers ein Trainingslager.

35.000 Zuschauer?

So kam die Verabredung mit dem deutschen Zweitligisten überhaupt erst zustande; Rossow spricht von einem "richtigen Schmankerl" und hofft auf mindestens 35.000 Zuschauer, womit auch für seinen finanziell eher klammen 1. FC Nürnberg noch ein hübsches Sümmchen hängen bliebe. "Mit dem Besuch des Arsenal-Spiels unterstützt man auch den Club", sagt Rossow.

Planen kann der Kaufmännische Vorstand bereits wieder mit der langfristigen Treue der Anhänger. Etwa 18.500 Dauerkarten, davon gut 1000 im Hospitality-Bereich, hatte der Verein für die vergangene Spielzeit verkauft und wird auch heuer in ähnliche Dimensionen vorstoßen. Rossow spricht von aktuell "sehr wenigen Kündigungen", von einer "normalen Fluktuation". Heißt: Die allermeisten, die 2021/22 ein Saisonticket erworben hatten, werden ihr Abo auch 2022/23 nutzen.

"Wir gehen davon aus", sagt Rossow, "dass wir das tolle Niveau halten können." Oder vielleicht sogar noch übertreffen: Der freie Verkauf beginnt am 4. Juli.

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