Verteidiger bleibt bis 2023

Ice Tigers können auch Welsh überzeugen

Sebastian Böhm
Sebastian Böhm

Sportredaktion

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3.1.2022, 15:39 Uhr
Welsh fällt auf: Das ist auch seinen Kollegen aufgefallen, die ihn nach dem Sieg gegen Wolfsburg intern zum

Welsh fällt auf: Das ist auch seinen Kollegen aufgefallen, die ihn nach dem Sieg gegen Wolfsburg intern zum "Spieler des Spiels" kürten.  © Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / ThHa

Nein, man kann nicht behaupten, dass Nicholas Welsh in der Deutschen Eishockey Liga alles gelingt. Am Sonntag hatte auch er zu einem missratenen Spielverlauf gegen den Tabellenletzten beigetragen und konnte am Ende auch in der Offensive das 3:6 gegen Schwenningen nicht verhindern. In der Offensive hat Welsh aber in seiner ersten Saison in der Deutschen Eishockey Liga für die Ice Tigers so oft geglänzt, dass das Manager von vermeintlich finanzstärkeren Klubs kaum haben übersehen können. Welsh aber bleibt in Nürnberg.

Der 24 Jahre alte Kanadier hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Nach Cheftrainer Tom Rowe (65) und dem spektakulären Stürmer Gregor MacLeod (23) ist das die dritte erfreuliche Nachricht von Stefan Ustorf an die Fans. Der Sportdirektor erklärt selbst, warum das so ist: "Nick ist in kurzer Zeit zu einem sehr wichtigen Bestandteil unserer Mannschaft geworden und wir gehen davon aus, dass seine Entwicklung aufgrund seines noch jungen Alters weiter steil nach oben gehen wird."

Iserlohn ist nicht mehr spielfähig

Die Ice Tigers sollen also mittelfristig noch besser werden. Kurzfristig müssen sie das auch. Nach drei Niederlagen in Folge kommt dem Heimspiel am Donnerstag (19.30 Uhr/MagentaSport) gegen Augsburg schon etwas mehr Bedeutung zu als einem normalen DEL-Spiel. Zumal jedes Eishockey-Spiel, das in diesen Tagen tatsächlich angepfiffen wird, zu einer Besonderheit werden könnte. Den Iserlohn Roosters steht aufgrund einer massiven Corona-Ausbreitung jedenfalls bis auf weiteres kein Team zur Verfügung. Wie der Klub aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Dienstag mitteilte, sind derzeit nur vier Profis spielfähig.

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