Eishockey

EV Pegnitz verliert mit 3:10: "Am Ende waren die Köpfe müde"

26.12.2021, 12:23 Uhr
Für Goalis kein guter Abend: Der EV Pegnitz hat in Dingolfing zehn Gegentore kassiert. Daran konnten auch die Torhüter Kilian Schauer (im Bild) und Maximilian Schmidt nichts ändern. 

Für Goalis kein guter Abend: Der EV Pegnitz hat in Dingolfing zehn Gegentore kassiert. Daran konnten auch die Torhüter Kilian Schauer (im Bild) und Maximilian Schmidt nichts ändern.  © Andreas Beil, NN

Ohne den verletzten Patrik Dzemla, den erkrankten Ralf Skarupa sowie den gesperrten Eric Schuster traten die Pegnitzer die Reise an die Isar an. Im Bus saßen zudem die beiden jungen Förderlizenzspieler Mark Meier und Bastian Heringklee. Somit hatte Trainer Hausner nur acht Stürmer zur Verfügung. Im Spiel musste er dann auch noch auf Sven Adler verzichten.

"Die Dingolfinger kamen mit voller Kapelle aus der Kabine"

"Ich habe es meinen Jungs vor dem Spiel gesagt: Die werden versuchen, uns mit ihrer starken Offensive in Grund zu Boden zu laufen", berichtet der Coach. Mit mehreren ehemaligen Oberliga- und auch einem ehemaligen DEL-Spieler ist der EV Dingolfing das Top-Team der Eishockey-Landesliga.

Gestartet waren die Ice Dogs recht vielversprechend. Beim ersten Wechsel trudelte die Scheibe Richtung Torlinie der Gastgeber und wird geklärt. Fast im direkten Gegenzug dann das 1:0 für Dingolfing durch Oliver Wawrotzki (3.). In einem "ausgeglichenen Spiel" im ersten Drittel erhöhte Dingolfings Topstürmer Peter Sulcik in der neunten Minute auf 2:0. So ging es dann in die erste Drittelpause.

"Im zweiten Drittel war es das selbe Bild", meint Hausner. "Die Dingolfinger kamen mit voller Kapelle aus der Kabine, und mit einigem Scheibenglück machten sie ihre Tore." In der 21. Minute fiel das 3:0 durch Waldemar Detterer. Doch Daniel Sonnenberg traf für die Ice Dogs zum 3:1 fast im Gegenzug. Davon unbeeindruckt ging die Offensivattacke der Hausherren weiter. Dominik Schindelbeck traf in der 23. und 28. Minute und es stand 5:1.

Nach einem Torhüterwechsel bei den Ice Dogs, Kilian Schauer für Maximilian Schmidt, kamen die Pegnitzer wieder besser ins Spiel und hatten viele Torchancen. "Ich habe eigentlich nicht gedacht, dass wir so viele Tormöglichkeiten in diesem Spiel bekommen", sagt der Coach nach dem Spiel. Doch bis auf das zweite Pegnitzer Tor durch Jonas Voigt kam nichts mehr dabei heraus.

In der zweiten Drittelpause machte Hausner die junge Truppe noch einmal heiß. "Entweder wir kommen noch einmal heran oder wir brechen ein", dachte er. Es kam zu Letzterem. Nachdem Magnus Enk zu Beginn des letzten Drittels auch noch ausfiel, ging nichts mehr zusammen. David Bilek (42.), Florian Meichel (46.), Marco Sedlar (49., 51.) und Fabian Binder (58.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Der letzte Treffer des Spiels gehörte dann den Ice Dogs. Michael Breyer erzielte den dritten Treffer zum Endstand von 10:3.

"Wir waren bis zum letzten Drittel nicht chancenlos"

"Wir sind nicht mit großen Erwartungen in dieses Spiel gegangen", gibt Markus Hausner zu. "Wir waren bis zum letzten Drittel auch nicht chancenlos, doch dann fehlte die Kraft." Auch die Konzentration war zum Schluss nicht mehr vorhanden. "Der Kopf war müde", sagt der Coach. Doch die Mannschaft habe das Spiel richtig eingeordnet und will nun am Dienstag, 4. Januar 2022, beim Spiel in Pegnitz das Ergebnis positiv gestalten.

In dieser Woche aber wird das Training etwas zurückgeschraubt, damit sich die Spieler regenerieren können, denn es folgt ein "Hammerprogramm" im neuen Jahr: Am 4. Januar das Heimspiel gegen Dingolfing, am 6. Januar auswärts in Trostberg, am 7. Januar in Waldkirchen und am 9. Januar in Freising. Die Vorrunde endet am 21. Januar mit dem Heimspiel gegen Haßfurt.

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