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Wachstumsschub: Nürnberg Falcons verpflichten Center Leo Saffer

Sebastian Gloser

Sportredakteur

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5.7.2024, 09:00 Uhr
Mit 2,12 Metern prädestiniert, um den eigenen Korb zu beschützen: Leo Saffer (rechts), hier in der vergangenen Saison im Koblenzer Trikot.

© IMAGO/Lutz Hentschel/IMAGO/Hentschel Mit 2,12 Metern prädestiniert, um den eigenen Korb zu beschützen: Leo Saffer (rechts), hier in der vergangenen Saison im Koblenzer Trikot.

Die Botschaft, die von den Nürnberg Falcons in dieser Woche ausgesendet wurde, ist ziemlich eindeutig: Wir wollen wachsen. Zum Teil darf man das sogar wörtlich verstehen.

Am späten Mittwochabend verkündeten die Zweitliga-Basketballer zunächst einmal einigermaßen euphorisch, dass sie in die kommende Saison endlich mal wieder mit einem Heimspiel starten dürfen. Am 22. September (15 Uhr) sind die Artland Dragons mit dem früheren Nürnberger Publikumsliebling Robert Oehle in der Kia Metropol Arena zu Gast und natürlich wollen die Falcons dann an das letzte Heimspiel anknüpfen wollen - auf und neben dem Feld.

Das Ziel der Falcons: "Die Halle ausverkauft haben"

"Wir haben in der vergangenen Spielzeit in Sachen Zuschauerschnitt ligaweit mit am stärksten zugelegt", sagt Geschäftsführer Nicholas Hinrichsen, und: "Daran gilt es anzuknüpfen, neue Zuschauer zu gewinnen und der Stadt Woche für Woche ein Spektakel zu bieten, das keiner mehr verpassen möchte. Es muss unser Ziel sein, die Halle ausverkauft zu haben."

Einer, der künftig dabei helfen soll, ein Spektakel zu bieten, ist Leo Saffer. Der 24 Jahre alte Center spielte in der vergangenen Saison bei Ligakonkurrent Koblenz und verpasst den in der vergangenen Spielzeit eher klein aufgestellten Falcons mit seinen 2,12 Metern einen Wachstumsschub.

Dem Spätzünder Leo Saffer half ein gewisser Holger Geschwindner

Vor allem wird Saffer, der als gebürtiger Forchheimer perfekt zur regionalen Ausrichtung des Klubs passt, aber darauf hoffen, bei den Falcons selbst einen Wachstumsschub zu erleben; sportlich gesehen. Erst mit 14 Jahren entdeckte er den Sport für sich, beim Unternehmen, den Rückstand auf seine Altersgenossen aufzuholen, half ihm ein gewisser Holger Geschwindner.

Nach einigen Jahren im Bamberger Nachwuchsprogramm wechselte Saffer nach Erfurt in die drittklassige Pro B, mit Koblenz stieg er zwei Jahre später in die zweitklassige Pro A auf und lernte in der zurückliegenden Saison seine nächste Station bereits aus der Nähe kennen. Beim Weihnachtsspiel habe er "einen sehr guten ersten Eindruck von der Halle und den Fans bekommen", sagt Saffer. Eine Halle, in der er und die Falcons nun weiter wachsen wollen.

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