Spiel am 4. Februar

Volle Hütte: 270. Frankenderby zwischen Fürth und 1. FCN so gut wie ausverkauft

Michael Fischer, Sportredakteur
Michael Fischer

Nürnberger Nachrichten

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19.1.2023, 18:18 Uhr
Am 23. Juli vergangenen Jahres trafen sich das Kleeblatt (links Tobias Raschl) und der 1. FC Nürnberg von Enrico Valentini und Taylan Duman zuletzt. Damals gewann der Club 2:0.

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink Am 23. Juli vergangenen Jahres trafen sich das Kleeblatt (links Tobias Raschl) und der 1. FC Nürnberg von Enrico Valentini und Taylan Duman zuletzt. Damals gewann der Club 2:0.

Es wird ein durchaus richtungsweisendes Frankenderby für beide Mannschaften. Wenn sich die Spielvereinigung Greuther Fürth und der 1. FC Nürnberg am 4. Februar ab 20.30 Uhr unter Flutlicht im Ronhof treffen, geht es natürlich um mehr als drei Punkte. Um Prestige, um den Derbysieg, darum, in den kommenden Wochen mit einem Strahlen im Gesicht durch die Straßen laufen zu können.

Es geht aber auch für beide Vereine darum, nach einer meist sehr komplizierten Hinrunde mitsamt Trainerwechsel möglichst gut ins neue Fußballjahr zu starten. Einen womöglich guten Auftakt in Kiel (Kleeblatt) und gegen Sankt Pauli (1. FCN) zu veredeln und mit gehörig Rückenwind in die dann noch verbleibenden 15 Partien der Rückserie zu gehen - und sich eventuell nicht bis in den Mai hinein mit Abstiegssorgen grämen zu müssen.

Frankenderby live im Free-TV

Das Interesse am 270. Frankenderby, das live auf "Sport1" im Free-TV übertragen wird, ist groß. 16.626 Menschen passen derzeit in den Fürther Ronhof - der am späten Mittwochnachmittag bereits so gut wie ausverkauft war. Der 1. FC Nürnberg hat am 9. Januar den Kartenvorverkauf für Dauerkarten-Inhaber, Mitglieder und seine offiziellen Fanklubs begonnen, die knapp 2500 verfügbaren Tickets für Club-Fans waren schnell vergriffen.

Auch in Fürth konnten die verschiedenen Fangruppierungen bis vor kurzem ihre Kartenwünsche hinterlegen. Am Mittwochvormittag um 10 Uhr begann dann der Verkauf für die Dauerkarten-Inhaber, von denen jeder bis zu sechs weitere Tickets erwerben konnte. Die virtuellen Ränge des Online-Ticketshops füllten sich dabei schnell, die Nordtribüne und Gegengerade waren schnell ausverkauft, kurz darauf auch die Haupttribüne. Am Donnerstagabend gab es laut Vereinsangaben nur noch vereinzelte Restkarten.

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