Landtags- und Bezirkstagswahl 2023

Die SPD Erlangen schickt Philipp Dees und Sophia Waldmann ins Rennen

Redaktion Erlanger Nachrichten

20.9.2022, 16:55 Uhr
Nominierungsversammlung für die Landtags- und Bezirkstagswahl 2023 bei der SPD Erlangen (v.l.: MdL Alexandra Hiersemann, OB Florian Janik, Sophia Waldmann, Philipp Dees und MdB Martina Stamm-Fibich).

© SPD Erlangen, NN Nominierungsversammlung für die Landtags- und Bezirkstagswahl 2023 bei der SPD Erlangen (v.l.: MdL Alexandra Hiersemann, OB Florian Janik, Sophia Waldmann, Philipp Dees und MdB Martina Stamm-Fibich).

“Energiekrise, Klimakrise, hohe Inflation, Lehrer*innenmangel, Mangel bei Erzieher*innen, eine angespannte Situation in unseren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen - es gibt unzählige Themen, bei denen endlich gehandelt werden muss - es die Regierung in München aber nicht tut”, sagte Philipp Dees in seiner Bewerbungsrede: “Ich will dazu dafür sorgen, dass diese Themen endlich angegangen werden. Dazu bringe ich meine Erfahrungen aus dem Erlanger Stadtrat mit, wo wir seit Jahren erfolgreich Politik gestalten.”

Die Region Erlangen und Erlangen-Höchstadt brauche nach dem Ausscheiden von Alexandra Hiersemann weiter eine sozialdemokratische Stimme in München, so Dees weiter. “Das Nichts-Tun der Regierung schadet nicht nur den Menschen. Es ist mittlerweile auch eine riesige Gefahr für den Wirtschaftsstandort Bayern und damit die Arbeitsplätze unzähliger Menschen."

"Keine Lust auf Opposition"

Dees machte auch deutlich: “Ich habe keine Lust, in der Opposition zu sitzen. Ich möchte, dass die SPD in Verantwortung kommt. Denn nur dann können wir Bayerns Zukunft sozial, ökologisch, aber vor allem erfolgreich gestalten!”

Sophia Waldmann will sich im Bezirkstag für den Ausgleich sozialer Ungleichheiten einsetzen. Ihre politischen Ziele kann die seit 2020 amtierende Vorsitzende der Juso Erlangen klar benennen: „Als SPD müssen wir die gesellschaftliche und politische Teilhabe von Menschen mit Behinderung stärken und für die möglichst unbürokratische Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes sorgen. Wir wollen, dass Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen und aufwachsen können; Und wir brauchen eine ausreichende und gute Versorgung für Menschen mit psychischen und/oder Suchterkrankungen.“

Förderung der Jugendarbeit

Als langjährige Jugendleiterin ist ihr die beim Bezirk liegende Förderung der Jugendarbeit besonders wichtig. Zudem lobt Waldmann in ihrer Bewerbungsrede die derzeitige Arbeit der SPD-Bezirkstagsfraktion Mittelfranken, die sich für Projekte gegen Rechtsextremismus, und für die Entstehung eines kritischen Gedenkorts in der ehemaligen HuPflA in Erlangen einsetzt.

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