Höchste Leistungsklasse

Präziser, schärfer, schonender - neuer MRT in der Röntgenpraxis Tennenlohe

vnp

17.11.2023, 12:09 Uhr
Mit angepackt: Ärzte des Instituts für Bildgebende Diagnostik und Therapie in Tennenlohe bringen das neue MRT Lumina eigenhändig in die finale Position. (v.l.): PD Dr. Matthias Hammon, Dr. Alexander Eisenkolb, Dr. Fabian Hinkmann, Dr. Manuel Bornhof und Dr. Sandra Peter.

© BDT-Institut für bildgebende Diagnostik und Therapie, NN Mit angepackt: Ärzte des Instituts für Bildgebende Diagnostik und Therapie in Tennenlohe bringen das neue MRT Lumina eigenhändig in die finale Position. (v.l.): PD Dr. Matthias Hammon, Dr. Alexander Eisenkolb, Dr. Fabian Hinkmann, Dr. Manuel Bornhof und Dr. Sandra Peter.

Als ein Geräteaustausch anstand, war für die Ärzte des BDT (Institut für Bildgebende Diagnostik und Therapie) in Tennenlohe klar, dass nur eines der höchsten Leistungsklasse in Frage käme. Man entschied sich daher für den neuen „Hochleistungs-3T Open Bore System Lumina“ von Siemens Healthineers. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein Magnetresonanztomograph (MRT), "der es ermöglicht - zusammen mit dem Einsatz KI-gestützter Software - noch schärfere Bilder auch kleinster Strukturen in verkürzter Untersuchungszeit anzufertigen", heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Durch die präzisere Diagnostik könnten damit Erkrankungen noch genauer visualisiert und entsprechende Therapiemaßnahmen besser ausgewählt werden.

Zudem werde der Patientenkomfort durch die Verkürzung der Untersuchungszeiten gesteigert, heißt es weiter. Auch der gewohnt große Röhrendurchmesser, welcher alle MRT-Systeme im BDT auszeichnet, werde ebenfalls bei diesem neuen Scanner angeboten.

Investition in eine ökologische Zukunft

Das System sei darüber hinaus eine Investition in eine ökologische Zukunft: "Mittels einer intelligenten Software wird die energieintensive Magnetkühlung eines MRT-Systems bestmöglich an den aktuellen Bedarf angepasst, was zusammen mit der, im letzten Jahr erneuerten Klimatechnik zu einer Optimierung des Stromverbrauchs der Praxis führt", heißt es in der Pressemitteilung.

Zum Einsatz soll das Gerät zukünftig in der Bildgebung des Bewegungsapparats, des Gehirns, der Gefäßdiagnostik und der Prostatakrebsvorsorge und Brustkrebsdiagnostik im ambulanten Bereich kommen und damit neue Maßstäbe in der Region setzten.

Anfang der Woche wurde der Magnetresonanztomographin das Gebäude in Tennenlohe gebracht und wird derzeit installiert. Wie es heißt, sollen Patientinnen und Patienten Anfang Dezember im Routinebetrieb von der neuen Technologie profitierten.

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