Weihnachten kann kommen

Schlaumeier-Wissen: Neun Fakten über Christbäume aus Franken

Claudia Freilinger
Claudia Freilinger

Nordbayerische Nachrichten Herzogenaurach/Höchstadt

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16.11.2022, 12:43 Uhr
In Deutschland gibt es mehr als 1000 Produktionsbetriebe für Weihnachtsbäume.
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Alles rund ums Immergrün

In Deutschland gibt es mehr als 1000 Produktionsbetriebe für Weihnachtsbäume. © Claudia Freilinger, NN

Die größte Christbaumplantage Süddeutschlands umfasst eine Fläche von 250 Hektar (etwa 350 Fußballfelder) und liegt bei Wachenroth im Landkreis Erlangen-Höchstadt. In der Hauptlieferphase im November gehen von hier etwa 100.000 Bäume an Großhändler wie Baumärkte oder Gartencenter.
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Die größte Christbaumplantage Süddeutschlands umfasst eine Fläche von 250 Hektar (etwa 350 Fußballfelder) und liegt bei Wachenroth im Landkreis Erlangen-Höchstadt. In der Hauptlieferphase im November gehen von hier etwa 100.000 Bäume an Großhändler wie Baumärkte oder Gartencenter. © Steigerwaldbäume/Rippel, NN

Die Nordmanntanne ist heute die meistgenutzte Art als Weihnachtsbaum. In den Kulturen wird sie meist nach spätestens zehn Jahren geerntet - sonst könnte sie ein Höchstalter von bis zu 500 Jahren erreichen. Ein Hektar Weihnachtsbäume binden während der Wuchsphase von zehn Jahren bis zu 145 Tonnen CO2 und produzieren gleichzeitig bis zu 105 Tonnen Sauerstoff .
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Die Nordmanntanne ist heute die meistgenutzte Art als Weihnachtsbaum. In den Kulturen wird sie meist nach spätestens zehn Jahren geerntet - sonst könnte sie ein Höchstalter von bis zu 500 Jahren erreichen. Ein Hektar Weihnachtsbäume binden während der Wuchsphase von zehn Jahren bis zu 145 Tonnen CO2 und produzieren gleichzeitig bis zu 105 Tonnen Sauerstoff . © Claudia Freilinger, NN

Der Samen der Nordmanntanne wird im Kaukasusgebirge geerntet und wächst dann in der Baumschule in zwei bis drei Jahren zur jungen Pflanze heran.
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Der Samen der Nordmanntanne wird im Kaukasusgebirge geerntet und wächst dann in der Baumschule in zwei bis drei Jahren zur jungen Pflanze heran. © Steigerwaldbäume, NN

Die Sprösslinge werden meist im September gesetzt. Drei Maschinen können bis zu 40.000 Bäume an einem Tag pflanzen. Auf einen Hektar passen etwa 8000 Bäume.
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Die Sprösslinge werden meist im September gesetzt. Drei Maschinen können bis zu 40.000 Bäume an einem Tag pflanzen. Auf einen Hektar passen etwa 8000 Bäume. © Steigerwaldbäume, NN

Drei Mitarbeiter sind in der Kultur damit beschäftigt, Nordmanntannen einzunetzen. Eine Maschine schafft bis zu 3000 Bäume am Tag. Den gekauften Baum stellt der Kunde am besten noch im Netz zu Hause auf und packt ihn spätestens einige Stunden vor dem Schmücken aus, damit die Äste sich noch setzen können.
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Drei Mitarbeiter sind in der Kultur damit beschäftigt, Nordmanntannen einzunetzen. Eine Maschine schafft bis zu 3000 Bäume am Tag. Den gekauften Baum stellt der Kunde am besten noch im Netz zu Hause auf und packt ihn spätestens einige Stunden vor dem Schmücken aus, damit die Äste sich noch setzen können. © Claudia Freilinger, NN

Binsenweisheit: Die Deckenhöhe in Stadtwohnungen ist oft nicht niedrig. 40 Prozent der in Oberalbach produzierten Weihnachtsbäume haben eine Größe von unter 1,50 Meter.
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Binsenweisheit: Die Deckenhöhe in Stadtwohnungen ist oft nicht niedrig. 40 Prozent der in Oberalbach produzierten Weihnachtsbäume haben eine Größe von unter 1,50 Meter. © Claudia Freilinger, NN

Die Weihnachtsbäume werden auf Paletten gestapelt. Etwa 1000 immergrüne Exemplare passen in einen Lkw.
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Die Weihnachtsbäume werden auf Paletten gestapelt. Etwa 1000 immergrüne Exemplare passen in einen Lkw. © Claudia Freilinger, NN

Im Frühjahr zum Beispiel werden die Saisonarbeiter auf den Plantagen zu Baumfriseuren. Dann zücken sie die Heckenschere die Tannen, dass sie schmal und formschön bleiben, keine doppelten Spitzen und Steiläste ausbilden. Wenn im Mai die frischen, weichen Triebe wachsen, ist besonders die Baumspitze gefährdet, auf der später der Weihnachtstern stecken soll. Wenn Vögel dort rasten, kann sie unter dem Gewicht abbrechen. Damit die Tiere trotzdem ein bequemes Plätzchen finden, werden Vogelstäbe gesetzt, die später wieder abgenommen werden. Dann kommt das "Snippen". Anfang Juni wird das frische Grün vorne an den Ästen mit der Hand abgebrochen. 
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Im Frühjahr zum Beispiel werden die Saisonarbeiter auf den Plantagen zu Baumfriseuren. Dann zücken sie die Heckenschere die Tannen, dass sie schmal und formschön bleiben, keine doppelten Spitzen und Steiläste ausbilden. Wenn im Mai die frischen, weichen Triebe wachsen, ist besonders die Baumspitze gefährdet, auf der später der Weihnachtstern stecken soll. Wenn Vögel dort rasten, kann sie unter dem Gewicht abbrechen. Damit die Tiere trotzdem ein bequemes Plätzchen finden, werden Vogelstäbe gesetzt, die später wieder abgenommen werden. Dann kommt das "Snippen". Anfang Juni wird das frische Grün vorne an den Ästen mit der Hand abgebrochen.  © Steigerwaldbäume, NN