So tickt Deutschland

Hochsaison in Deutschland: Fünf Fakten rund ums Grillen, die Sie unbedingt wissen müssen

7.8.2022, 16:08 Uhr
Die Holzkohle ist den Deutschen am liebsten.

© Inderlied/Kirchner-Media via www.imago-images.de Die Holzkohle ist den Deutschen am liebsten.

Wenn das Wetter einigermaßen passt, dann bereiten Deutsche gerne ihr Essen im Freien zu. Am liebsten benutzen sie zum Brutzeln den Holzkohlegrill. Das liegt angeblich am einzigartigen Grill-Geschmack. Ganze 65 Prozent bevorzugen den Holzkohlegrill. Es folgt der Elektrogrill mit 36 Prozent - ausschlaggebend ist bei diesem die hohe Sicherheit. Das Schlusslicht bildet mit 17 Prozent der Gasgrill.

Laut einer Umfrage der PHW-Gruppe landet am häufigsten Schweinefleisch auf den deutschen Grills, dicht gefolgt von Geflügel und Rind. Erst dann kommen die vegetarischen Alternativen wie Gemüse und Kartoffeln aufs heiße Rost. Relativ selten werden in Deutschland Fisch, Lamm und Meeresfrüchte über der Kohle zubereitet.

Darf man auf dem Balkon grillen?

Hier scheiden sich oft die Geister: Grillen auf dem Balkon ist grundsätzlich erlaubt, wie das ZDF berichtet. Allerdings können Vermieter das Benutzen des Grills auch verbieten. "Ohne besondere Vereinbarung gilt auch hier, dass Grillen grundsätzlich erlaubt ist, seine Grenzen jedoch dort findet, wo andere durch den Rauch belästigt werden. Da die Rauchentwicklung beim Grillen deutlich stärker als bei einer Zigarette ist, gilt es zurückhaltend zu sein", so die Einschätzung des Mietrechtsexperten Gregory Schulze Horstrup.

Traum-Wetter lädt dieser Tage noch einmal zum Grillen ein.

Traum-Wetter lädt dieser Tage noch einmal zum Grillen ein. © dpa

Egal ob auf dem Balkon, im eigenen Garten oder im Stadtpark: Es empfiehlt sich immer, etwas zum Feuerlöschen bereit zu halten. Geeignet sind beispielsweise ein Eimer Wasser, Sand oder ganz klassisch der Feuerlöscher. Das Bier, was hier allzu oft herhalten muss, kann sogar krebserregend sein. Es wirbelt einerseits Asche auf und andererseits enthält die aufsteigende Rauchwolke polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die als krebserregend gelten. Statt Ihr Steak mit Bier zu löschen, marinieren Sie es lieber darin.

Grillzange oder Gabel?

Es kommt darauf an: Ein Würstchen wird tatsächlich lieber von einer Grillgabel gepiekst - sie platzen danach nicht mehr so leicht auf. Ein Steak verliert dagegen an Geschmack, wenn man mit der Gabel hineinsticht: Der Fleischsaft tritt dann aus und es wird trocken. Hier greifen Sie besser zur altbewährten Grillzange. Damit können Sie auch den obligatorischen Drucktest machen.

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