Leicht und nachhaltig

Neu und anders! Levantinische Küche im Levi Nürnberg

Andrea Munkert
Andrea Munkert

Wohin in Nordbayern/Service-Redaktion

E-Mail

3.12.2021, 10:07 Uhr
Falafel mit köstlichen Dipps statt schwere Bratwurst: Das Restaurant Levi bedient die Erwartungen seiner Gäste, die auf leichte und nachhaltige Küche setzen.

© Andrea Munkert Falafel mit köstlichen Dipps statt schwere Bratwurst: Das Restaurant Levi bedient die Erwartungen seiner Gäste, die auf leichte und nachhaltige Küche setzen.

Das Levi bringt levantinische Speisen auf den Teller - und das ist bislang einmalig in Nürnberg und, würden wir behaupten, in Mittelfranken an sich. Soll so auch sein, wie Falk Bartels, Generalmanager des Leonardo Royal Nürnberg erklärt: "Wir teilen uns das Areal mit den Design Offices - und dieses Publikum, die "new work"-Gesellschaft an sich und damit auch insgesamt mehr Menschen ernähren sich anders." Sie wollten keine Bratwurst (die es ohnehin zur Genüge in der Stadt gibt), sondern ernähren sich überwiegend fleischlos, bevorzugen leichte, nachhaltige, saisonale Küche - und genau das bietet die levantinische Kochkunst.

Die hat, wie auch die Hotelkette selbst, ihren Ursprung in der Levante, eine Region, zu der die Länder Israel, Syrien, Jordanien und Libanon zählen, und zielt auf gemüselastige und kräuterwürzige Ernährung. Das Levi bietet seinen Gästen zum Beispiel Tapas aus dem Morgenland (Levante wird auch als Morgenland übersetzt). Die Kochart gehört zu den bekömmlichsten, nährstoffreichsten und auch ältesten Küchen der Welt.

"Das Gemüse spielt die Hauptrolle", erklärt Matthias Cantauw, der Küchenchef der Nürnberger Leonardo-Küche. Blumenkohl, Aubergine, Kartoffeln, Mais, Knoblauch und natürlich weitere Sorten kriegen mächtig viel Unterstützung von allerlei Kräutern und Gewürzen, die angeführt werden von Koriander, (Salz-) Zitronen, dem roten und orientalischem Sumach.

Fokus auf Gemüse und Gewürze

Logisch, dass viele der Speisen vegetarisch oder vegan sind. Die Vorspeisenkarte liest sich so: Rote Bete-Hummus, Tabouleh, Baba Ganoush (Püree aus Auberginen und Sesampaste), Labneh (Käse aus abgehängtem Joghurt und Salz) oder Popcorn-Falafel in Nockerlform. Als Hauptgänge kommen unter anderem gebackener Blumenkohl an selbstgemachter Salzzitrone, gerösteter Römersalat mit Granatapfelkernen, gebratene Ente mit gepufftem Reis und Süßkartoffelpüree auf den Teller.

Der Gastraum im neuen Levi.

Der Gastraum im neuen Levi. © Michael Matejka

Zum Dessert wird hier beispielsweise eine Art griechischer Joghurt mit Walnüssen, einer Joghurt-Espuma sowie Honig oder Früchtesorbet mit kandierten frischen Beeren und Baisier-Platten serviert.

Popcorn-Falafel oder Labneh?

Der vielseitige Küchenchef Matthias Cantauw, der bereits in Birma, Thailand oder auch dem Hyatt in Köln gearbeitet hat, kriegt für das neue Restaurant Unterstützung von Köchin Enthal Katip - einer jungen Frau aus Nazareth/Israel, einer Expertin in der levantinischen Küche und die extra für diesen Job nach Nürnberg gezogen ist. Mit dem Team backen sie hier das Lavash- und das Pita-Brot selbst und auch die Falafel wird es in unterschiedlichen Koloriten geben (grün mit Kichererbse, grünen Bohnen und Koriander; gelb, normal, die Popcorn-Version sowie einen Falafelburger).

Für jedes Gericht wird natürlich eine passende und vielseitige Weinbegleitung angeboten.

Seit 2. Dezember bietet das Team von 6:30 Uhr bis 10:30 Uhr für 23 Euro pro Person einen Brunch mit levantinischem Einschlag an.

Mehr Informationen über das "Levi im Leonardo Royal" in unserer Rubrik Essen und Trinken!

Verwandte Themen