Hilfe in Notlagen

Wenn alles zu viel wird: KASA der Diakonie Fürth bietet „Offene Sprechstunde“ an

8.7.2024, 13:00 Uhr
Auch wer in finanzielle Nöte gerät oder von Armut betroffen ist, bekommt bei der KASA Rat und Hilfe.

© Detlef Heese/epd Auch wer in finanzielle Nöte gerät oder von Armut betroffen ist, bekommt bei der KASA Rat und Hilfe.

Manchmal gerät das Leben aus den Fugen und die Belastungen des Alltags werden zu viel. In solchen Situationen ist die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) der Diakonie Fürth eine erste wichtige Anlaufstelle. Die Sozialberaterinnen und Sozialberater bieten Hilfsangebote für Menschen in Stadt und Landkreis Fürth, die sich in einer schwierigen Lage befinden, von Ausgrenzung bzw. Armut betroffen sind. Sie beraten in schwierigen Lebenssituationen, bei finanziellen und familiären Problemen oder in sozialen Fragen.

"Wir bieten ganz konkrete und niederschwellige Hilfe, informieren etwa über gesetzliche Ansprüche bei Ämtern und Behörden, unterstützen im Umgang mit diesen und vermitteln bei Bedarf an andere, spezialisierte Fachberatungsstellen weiter", so Dorothea Eichhorn, Leiterin der Diakonischen Sozialarbeit bei der Diakonie Fürth. Das tun die KASA-Beraterinnen und Berater nicht nur mit festem Termin, sondern ganz niederschwellig mehrmals pro Woche per Telefonsprechstunde, aber auch persönlich im Rahmen einer "Offenen Sprechstunde" vor Ort im Haus der Diakonie (Königswarterstraße 56-60).

"Offene Sprechstunde" bietet Hilfe in akuten Notsituationen - es muss kein Termin vereinbart werden

Immer dienstags zwischen 14 und 15 Uhr sowie freitags zwischen 9.30 und 10.30 Uhr bietet die KASA Kurzberatungen, ohne dass dafür vorher ein Termin vereinbart werden muss. "Wir reagieren mit diesem Angebot auf den Bedarf unserer Klientinnen und Klienten, die oftmals nicht einfach zum Telefonhörer greifen können, weil sie beispielsweise kein Guthaben auf dem Mobiltelefon haben oder die Sprachbarriere schlichtweg zu groß für ein Telefonat ist", so Dorothea Eichhorn.

Hinzu komme, dass deren Verzweiflung oft immens sei: Termine bei anderen Beratungsstellen oder Behörden sind nicht ohne Weiteres zu bekommen, die Probleme dulden in vielen Fällen aber keinerlei Aufschub. "Wenn eine Stromsperre droht oder ein Bewilligungsbescheid noch dauert, die Miete aber dringend überwiesen werden muss, braucht es zumindest ein erstes kurzes Beratungsgespräch ohne lange Vorlaufzeit", so die Diplom-Sozialarbeiterin weiter. In solchen akuten Notsituationen sei die "Offene Sprechstunde" der KASA im Haus der Diakonie oft die Retterin.

Die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) bietet immer dienstags zwischen 14 und 15 Uhr sowie freitags zwischen 9.30 und 10.30 Uhr im Rahmen einer "Offenen Sprechstunde" Kurzberatungen ohne Termin (Königswarterstraße 56-60 2. OG). Weitere Infos: www.diakonie-fuerth.de/beraten/kasa

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