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Seepferdchen: Über die Haltung ganz besonderer Fische

Lena Wölki
Lena Wölki

Politik und Wirtschaft

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3.12.2021, 14:17 Uhr
Die Seepferdchen gehören zu den Knochenfischen.

Die Seepferdchen gehören zu den Knochenfischen. © imago images/Bluegreen Pictures

Seepferdchen sind sehr sensibel. Schon auf kleine Veränderungen der Wasserwerte, Temperatur oder Qualität reagieren sie empfindlich. Darum heißt es für den Besitzer, Salzgehalt und pH-Wert jeden Tag zu kontrollieren. Doch es gibt noch mehr zu beachten. Um sich so richtig wohlzufühlen, sind auch die Filterleistung und die Wasserströmung im Aquarium für die Fische entscheidend.

Das liegt unter anderem an dem Schwanz der Tiere, mit dem sie sich festhalten. Ist die Strömung zu stark, dann verkrampft der und die Seepferdchen haben Schwierigkeiten, sich frei im Becken bewegen zu können.

Einrichtung im Aquarium

Die Fische sind sehr scheu und verstecken sich gerne. Deswegen dürfen ausreichend Pflanzen, Korallen oder Kunststeine nicht fehlen. Doch bei der Auswahl sollte auch darauf geachtet werden, dass sich die Tiere beim Festhalten nicht an spitzen Kanten oder rauen Oberflächen verletzen können.

Wenn die Seepferdchen dann mal eingezogen sind, wird die Arbeit nicht weniger. Sie bevorzugen lebende Tiere als Futter. Zum Beispiel kleine Krebse, Fischlarven und Garnelen. Bei der Futteraufnahme sind sie jedoch sehr langsam.

Denn: Sie besitzen keinen Magen und müssen deshalb erst verdauen, bis sie den nächsten Happen zu sich nehmen können. Sie sollten daher nicht mit besonders schnell fressenden Fischen zusammen gehalten werden.

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