Podcast heiß & innig

Nackte Haut in Nürnberg: So faszinierend sind Burlesque-Shows

Johannes Alles

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31.5.2024, 08:06 Uhr
Franziska Baumann (re.) ist als Kinky Minsky bekannt, zu ihren Kolleginnen bei der Roten Bühne gehört die Künstlerin Gil Tonic (li.)

© C. Gurtner / Y. Thöne Franziska Baumann (re.) ist als Kinky Minsky bekannt, zu ihren Kolleginnen bei der Roten Bühne gehört die Künstlerin Gil Tonic (li.)

Sie haben so kreative Namen wie Gil Tonic, Sweet Chili oder Dixie Dynamite und keine Scheu, vor Publikum etwas mehr Haut zu zeigen: Einmal im Monat steigt in der Roten Bühne in Nürnberg eine Burlesque-Show. Zu den Protagonistinnen und Protagonisten - ja, auch Männer treten auf - zählt Franziska Baumann.

Die 34-Jährige hat sich den Künstlernamen Kinky Minsky zugelegt, bei ihren Kostümen ist sie vielseitig, liebt aber die Kleidung und Unterwäsche der Belle Epoque, einer Zeit, die mit dem Ersten Weltkrieg ein jähes Ende fand.

In unserem intimen Podcast "heiß & innig" spricht Franziska darüber, was das Publikum an Burlesque fasziniert - und was sie selbst an dieser Darstellungsform, die einiges an Mut und Selbstbewusstsein fordert, liebt. Tagsüber, sagt sie, sehe man es ihr und vielen Kolleginnen nicht an, "aber nachts verwandeln wir uns in eine schillernde Leinwand-Diva".

Was macht Burlesque wirklich aus? Was hat das "Moulin Rouge" in Paris damit zu tun? Fällt der BH bei jeder Show? Und was hat es mit den geheimnisvollen Pasties auf sich? Franziska, alias Kinky Minsky, gibt uns im Podcast einen tiefen wie humorvollen Einblick in die immer auch ein bisschen verruchte Glamour-Welt des Burlesque.

Das komplette 40-minütige Gespräch mit Kinky Minsky sowie alle weiteren Folgen unseres Podcasts hören Sie auf allen gängigen Playern wie Spotify oder unter nordbayern.de/podcasts bzw. nn.de/podcasts. Die aktuelle Folge hängt zudem in diesem Text.

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