Fußball-Landesliga Südwest

Entscheidung gefallen: Nach fast zwei Monaten wieder ein Heimspiel für den TSV 1860 Weißenburg

Uwe Mühling

19.11.2022, 11:19 Uhr
Ein Bild vom 24. September: Damals hatte der TSV 1860 Weißenburg (rechts Philipp Schwarz) sein bis dato letztes Heimspiel gegen den TV Erkheim. Wie vor knapp zwei Monaten so werden die Zuschauer auch gegen den Tabellendritten FC Kempten wieder Regenschirme brauchen.
 

© Uwe Mühling, WT Ein Bild vom 24. September: Damals hatte der TSV 1860 Weißenburg (rechts Philipp Schwarz) sein bis dato letztes Heimspiel gegen den TV Erkheim. Wie vor knapp zwei Monaten so werden die Zuschauer auch gegen den Tabellendritten FC Kempten wieder Regenschirme brauchen.  

Nach fast zwei Monaten wird es nun endlich wieder ein Match der Weißenburger Ersten im Dotlux-Fußballpark geben. Die Partie an diesem Samstag, 19. November, um 14.30 Uhr gegen den Tabellendritten FC Kempten wird durchgezogen. Diese Entscheidung hat der TSV 1860 (Rang 15) am Vormittag getroffen, die Partie muss aufgrund der Bedingungen aber auf dem B-Platz durchgeführt werden.

Heimrecht nicht riskieren

Auf den deutlich kleineren B- und Trainingsplatz auszuweichen, schmeckt weder den Weißenburgern noch wird das bei den Gästen aus dem Allgäu Jubelschreie auslösen. Bei einer Absage wäre das Spiel wohl gleich für den nächsten Samstag, 26. November, neu angesetzt worden. Wäre es dann wieder nicht möglich gewesen – die Wetteraussichten deuten darauf hin –, dann hätte der Verlust des Heimrechts gedroht, sprich der TSV 1860 hätte eventuell auswärts in Kempten antreten müssen. So jedenfalls hat es der zuständige Spielleiter Stefan Schneider gegenüber Roland Mayer angedeutet.

Dieses Risiko wollte man aber im Weißenburger Lager nicht eingehen. Eine Absage kann jetzt letztlich nur noch durch den Schiedsrichter unmittelbar vor dem Match erfolgen – dann hätte Kempten den weiten Weg umsonst gemacht.

Ein echtes Dilemma alles, wobei Trainer Markus Vierke und seine Mannschaft unter der Woche versucht haben, sich dennoch gut vorzubereiten, auch wenn die personelle Lage nach wie vor „angespannt“ sei. „Wir würden das Kalenderjahr schon gerne mit dem Spiel und einem Erfolg vor heimischer Kulisse abschließen“, sagt Vierke. Die Weißenburger wollen zudem die gewisse Euphorie nach dem jüngsten Sieg in Memmingen sowie den Unentschieden bei den Topteams in Sonthofen und Gilching gerne mit in die Partie gegen Kempten nehmen.

"Ein Highlight"

Zumal dem Coach auch das Hinspiel noch immer im Magen liegt. In Kempten führten die Weißenburger zur Pause mit 2:0, mussten dann aber in Unterzahl nach einem Platzverweis für Zijad Eco noch den 2:2-Ausgleich hinnehmen. „Das hat mich genervt, weil es so unnötig war“, sagt der TSV-1860-Coach rückblickend. Was man damals gesehen hat, sei die hohe Qualität, über welche die Allgäuer in ihrem Kader verfügen. „Kempten ist zu Recht vorne dabei“, unterstreicht Vierke. Das Rückspiel in Weißenburg sei von daher auch für die Zuschauer ein „Highlight“.

Ob all das auch bei einer Austragung auf dem B-Platz zur Geltung kommt, bleibt abzuwarten. Für Vierke steht aber fest: „Wir werden noch einmal unseren ganzen Fokus auf das Spiel legen.“ Nach einem insgesamt erfolgreichen Jahr mit dem guten Abschneiden in der Aufstiegsrunde in der damaligen Landesliga Nordost wäre es laut dem Trainer „ein Traum, wenn wir uns mit einem Sieg verabschieden könnten“.

Der voraussichtliche Weißenburger Kader: Jonas Herter, Maik Wnendt, Philipp Schwarz, Johannes Meyer, Tom Vierke, Zijad Eco, Ferat Nitaj, Philipp Meier, Tobias Schnitzlein, Jonas Ochsenkiel, Christian Leibhard, Marco Jäger und Yusuf Calgi (U19).

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