Sommerkonzert der Realschule

Von Abba zu den Rolling Stones

Hersbrucker Zeitung

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6.8.2022, 13:00 Uhr
Im Licht der Scheinwerfer präsentierte die Band der Johannes-Scharrer-Realschule ihr Repertoire. 
 

© privat Im Licht der Scheinwerfer präsentierte die Band der Johannes-Scharrer-Realschule ihr Repertoire.   

Die Schülerinnen und Schüler der JSR durften nach der langen Durststrecke also endlich wieder auf die Bühne. Von so manchem leider unbemerkt, fand Ende Juli das Sommerkonzert der Realschule statt, und an beiden Abenden war die Aula gut gefüllt.

Die fehlende Aufführungspraxis war in keiner Weise zu hören: Der Abend wurde von drei Klassen eröffnet, die im Unterricht erarbeitete Lieder sangen. Neben den Chorklassen 5C und 6C bewies die Klasse 9B, die mehrstimmig zur eigenen Begleitung den Abba-Hit „Mamma mia“ schmetterte, welche Freude das gemeinsame Musizieren machen kann.

Nichts verlernt

Danach wechselten sich Chor und Band ab, die seit vielen Jahren von den Musiklehrern Jürgen Kratochvill und Josef Schöberl geleitet werden. Beide Ensembles hatten in der Zwischenzeit nichts verlernt. Der Schulchor präsentierte souverän „The Rose“ und „Lenas Song“ aus dem Musikfilm „Wie im Himmel“, zu dem Antonia Oberleiter ein zartes, feines Solo am Mikrofon beisteuerte.

Am Moderatorenmikrofon führte Leo Decher charmant durch den Abend und befragte zwischendurch auch das Publikum. Wie in der Schule üblich, kamen dabei nicht immer die erwarteten Antworten, die wurden aber großzügig gelten gelassen.

Beste Band?

So wurden als beste Band der Welt „The Rolling Stones“ genannt, obwohl „Queen“ besser zum nachfolgenden Song gepasst hätte: Der Chor begeisterte nämlich mit einem flotten Arrangement von „Don’t stop me now“ und „Thank you for the Music“ das anwesende Publikum. Während der Wintermonate hatte die Schulband rein instrumental proben müssen, doch das Ergebnis ließ solcherlei Schwierigkeiten nicht vermuten.

Anna Bloß, Greta Zimmermann und Laura Vogel performten ihre Songs mit blitzsauber gesungenen dreistimmigen Parts. Nele Kederer, die vierte Sängerin der Band, bewies ihr musikalisches Können auch am Bass.

Musikalisches Talent

Als echtes Multitalent präsentierte sich Lukas Morner, der nicht nur die Gitarre („Johnny B. Goode“) und Mundharmonika („Heart of Gold“) spielte, sondern mit dem Solo aus „Sweet Home Alabama“ am Piano brillierte. Die Musiklehrer bedankten sich bei all ihren Zehntklässlern mit einer Rose. Der Elternbeirat hatte in der Pause für Speis und Trank gesorgt.

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