2. Volleyball-Bundesliga

Widerstand erwartet

21.1.2022, 17:06 Uhr
Endlich wieder Heimspielzeit für den TV Altdorf: Katharina Schön (links) will gegen Waldgirmes wichtige Punkte erzielen, alles unter den strengen Blicken des gar nicht so strengen Trainers Haitham Aleter.

© Daniel Frasch Endlich wieder Heimspielzeit für den TV Altdorf: Katharina Schön (links) will gegen Waldgirmes wichtige Punkte erzielen, alles unter den strengen Blicken des gar nicht so strengen Trainers Haitham Aleter.

Das erste Heimspiel des neuen Jahres steht für die Volleyballmannschaft des TV Altdorf am Samstagabend (19 Uhr) auf dem Programm. Dann ist mit dem TV Waldgirmes der Tabellenzwölfte zu Gast in der Dreifachhalle. Ausgetragen wird die Partie vor maximal 50 Zuschauern, wie bereits vor dem Jahreswechsel unter Einhaltung der 2G plus-Regel.

Im ersten Spiel des Jahres 2022 gelang der Mannschaft von Trainer Haitham Aleter ein klarer 3:1-Auswärtserfolg beim Aufsteiger SSC Freisen. Es war kein schöner Sieg, in Anbetracht der vielen Verletzten (der TVA ist nur mit acht Spielerinnen angereist) jedoch ein wichtiger und nicht unbedingt erwartbarer.

Anders ist die Ausgangslage gegen die Mittelhessen: Mit nur vier Siegen aus 14 Partien rangiert der TVW auf dem vorletzten Tabellenplatz, Altdorf sitzt nach wie vor Tabellenführer Wiesbaden im Nacken - die Favoritenrolle ist demnach klar verteilt.

TVA erwartet keine Geschenke

"Gegen Waldgirmes müssen wir unsere gezeigte Leistung vom Spiel gegen Freisen noch etwas steigern, da Freisen uns das Leben durch ihre enorm hohe Eigenfehlerquote doch sehr leicht gemacht hat. Ich denke, diesen Gefallen wird uns die Mannschaft des TVW nicht tun“, sagt Altdorfs Außenangreiferin Juliane Kind im Vorfeld der Partie.

Da es nach einem ordentlichen Saisonstart für die Mannschaft von Trainer Samuel Schoele in den letzten acht Partien ausschließlich Niederlagen setzte, findet sich der Traditionsverein nun im Abstiegskampf wieder. „Für uns wird es wichtig sein, die Kontrolle im Spiel zu behalten und die Damen des TVW ständig unter Druck zu setzen. Sobald man der Mannschaft aus Waldgirmes die Chance gibt, sich in einen Flow zu spielen, wird es schwierig sein, sie zu stoppen. Das mussten wir im vergangenen Jahr in eigener Halle bereits einmal erleben“, erinnert sich Kind zurück an die Niederlage in der vorangegangenen Spielzeit.

Variabel und unberechenbar

Aus einer stabilen Annahme heraus sollen die Bälle möglichst variabel verteilt und das Angriffsspiel dadurch unberechenbar gehalten werden. Gelingt das den Gastgeberinnen, dürfte dem zwölften Sieg der Saison nichts mehr im Wege stehen. Zusätzliche Motivation wird für Spielführerin Katharina Schön und Co. die mögliche Übernahme der Tabellenführung sein.

Da der Spitzenreiter VC Wiesbaden II an diesem Wochenende spielfrei ist, könnten sich die Löwinnen mit zwei beziehungsweise drei Punkten gegen Waldgirmes vorübergehend an die Spitze der 2. Volleyball-Bundesliga setzen.