Ermittlungserfolg

Polizei in Franken fasst Serieneinbrecher mithilfe von DNA-Test

Saskia Muhs

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14.11.2023, 11:24 Uhr
Nach mehreren Einbrüchen und versuchten Einbrüchen in Unter- und Mittelfranken ist den Ermittlern nun ein Tatverdächtiger ins Netz gegangen (Symbolbild). 

© Alexey Novikov, NN Nach mehreren Einbrüchen und versuchten Einbrüchen in Unter- und Mittelfranken ist den Ermittlern nun ein Tatverdächtiger ins Netz gegangen (Symbolbild). 

Zwischen dem 31.03.2023 und dem 07.04.2023 ist es in den Würzburger Bezirken Frauenland und Hubland zu zwei versuchten und einem vollendeten Einbruch gekommen, so das Polizeipräsidium Unterfranken in einer Pressemitteilung am Dienstag. Der 32-Jährige soll neben den Taten in Würzburg auch für acht Einbrüche im Landkreis Ansbach verantwortlich sein.

Laut der Polizei Unterfranken wurde der Mann im August im mittelfränkischen Ansbach bereits wegen eines Eigentumsdelikts auffällig und geriet so in den Fokus der Ermittler. Zusammen mit einem 33-Jährigen hatte der Verdächtige bereits im April im Landkreis Ansbach mehr als 15 000 Euro erbeutet, wie es hieß.

Sie verglichen DNA-Spuren von den Tatorten der Einbrüche im April mit Erbgut, das nach dem Vorfall im August sichergestellt werden konnte. Offenbar stimmten die Proben überein und auch ein Schraubenzieher konnte als eindeutiges Tatwerkzeug identifiziert werden. Der Beschuldigte, der aus dem Landkreis Ansbach stammt, sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt. Gegen ihn wird ein Strafverfahren eröffnet.


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