Stimmung jetzt?

Schwarze Magie: Der HCE freut sich auf die Black Night gegen Berlin

Andreas Pöllinger
Andreas Pöllinger

Sport-Redaktion

zur Autorenseite

30.11.2022, 17:30 Uhr
Wenn die Arena schwarz glänzt, dann ist wieder Black Night beim HC Erlangen.

© Sportfoto Zink / OGo Wenn die Arena schwarz glänzt, dann ist wieder Black Night beim HC Erlangen.

Angefangen haben sie noch in der Hiersemannhalle damit, das Tragen kohlschwarzer Trikots zum Motto zu machen. Indem sie mehr darüber erzielen wollten, wurde Großes daraus. Etwas zu erwecken, auszustrahlen. Spaß und Gemeinschaft mit Fans, Sponsoren und Partnern zu erzeugen, gilt nach wie vor als Losung. "Sie geht ins elfte Jahr. Was sich daraus entwickelt hat", erklärt René Selke, Geschäftsführer des HC Erlangen, sei schlichtweg phänomenal.

Höhepunkt im Spielkalender

"Eine gute Idee ist Jahr für Jahr immer besser geworden", sagt Selke. Und spricht über die Black Night. Zur Neuauflage hat der HCE, Erlangens Immer-Noch-Tabellensechster, ungeachtet zuletzt vier Niederlagen in Folge am Samstag (20.30 Uhr, Sky) die Füchse Berlin geladen, den Tabellenführer. Und hegt große Erwartungen "Ein absolutes Highlight wie immer" sei die Begegnung im Spielkalender, sagt Selke, der gebürtige Berliner, und Hauptverantwortliche des HCE. Dieser muss und möchte sich nach phänomenalem Saisonstart und zwischenzeitlichem Zwischentief mit Berlins bestplatziertem Profi-Klub nun messen.

Man merke, "wie groß der Zuspruch der Zuschauer ist", erklärt Erlangens Black-Night-Chefbeauftrager. Berichtet darüber, dass man aktuell jeden Tag auf die nächste Partie angesprochen wird. Um dieses besondere Spiel herum sei Jahr für Jahr für Jahr "eine besondere Magie", sagt Selke. "Die merken wir immer wieder auf der Platte", weiß der Mann, der die Hauptstadt 2003 als talentierter Torwart verließ, zwei Jahre bevor Bob Hanning den amtierenden Ligaprimus aus der Taufe hob, die Füchse Anlauf nahem zu ihrem Weg nach oben. "Es ist immer wieder ein ganz besonderes Spiel, gegen einen ganz besonderen Gegner, in der Weihnachtszeit", sagt Selke und strahlt.

Werbung für die Sportart

Den Namensbestandteil Party sieht Selke, wenn er über die Black Party spricht viel mehr als großen Vorteil denn als kleinen Makel. Erlangen will ausdrücklich auch das Event in der Arena. Wie die NFL unlängst in München oder die letztlich chancenlosen und trotzdem von über 17.000 Fans gefeierten Club-Frauen im benachbarten Max-Morlock-Stadion. "Jeder, der auch zum ersten Mal zu uns in die Halle kommt, soll sehen, wie geil dieses Sportart ist, wieviel Leidenschaft da entsteht. Und wie schnell und attraktiv dieses Spiel ist", sagt Selke. Für den ganzen Verein sei die Black Night "eine ganz besondere Veranstaltung, gegen einen besonderen Gegner" in der Weihnachtszeit. "Ein Highlight, worauf wir uns jedes Jahr freuen." Sicher auch dieses Jahr ein weiteres Mal. In der langen Black-Night-Geschichte".

Dafür, dass der HCE in der schwarzen Nacht gegen den Tabellenführer leuchtet, bereitet Raul Alonso, Sportdirektor und Cheafcoach, Erlangens stark in die Saison gestarteten, zuletzt aber erfolglosen Erstligisten vor. Auf Wiedervorlage legt dieser dabei auch die letzte Black Night gegen Magdeburg, Alonsos Black-Night-Premiere als Trainer. "Ein tolles, wirklich besonderes Match", wäre das gewesen, voller, gedrängter, intensiver vom Heimpublikum her.

"Sehr spektakulär und hochwertig"

"Wir haben damals ein unglaubliches Spiel geliefert", erinnert sich der 43-Jährige an die Begegnung mit dem späteren Meister, bei der der SCM aber auch sein HCE "unglaublich auftrat, sehr spektakulär und hochwertig", wie sich Erlangens Coach erinnert. "Ich freue freue mich sehr, dass wir uns vor so einer Kulisse präsentieren können gegen einen Gegner, der im Moment ganz oben steht", sagt Alonso am Ende.

Verwandte Themen


Keine Kommentare