Trainer Alonso formuliert den Arbeitsauftrag

Torewerfen in Tauberfranken: Der HC Erlangen testet gegen Bietigheim

Andreas Pöllinger
Andreas Pöllinger

Sport-Redaktion

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19.1.2023, 17:29 Uhr
Kapitän an Bord: Auch Sebastian Firnhaber (links) wird in Tauberbischofsheim mit von der Partie sein. 

© Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / Thomas Hahn Kapitän an Bord: Auch Sebastian Firnhaber (links) wird in Tauberbischofsheim mit von der Partie sein. 

Ab 18 Uhr setzt sich das von Raul Alonso trainierte Erstliga-Aufgebot in Tauberbischofsheim mit dem Zweitliga-Siebten SG BBM Bietigheim auseinander. Für den HCE, dem der WM-Teilnehmer Christoph Steinert fehlen wird, bedeutet die Betriebsreise ins schöne Tauberfranken eine Anfahrt von rund 130 Kilometern. Mit einem guten Gefühl und einem Erfolgserlebnis im Gepäck soll es am späten Abend zurückgehen nach Erlangen.

"Gefühl für den Wettkampf"

Erste Aussagen über die Frühform des HCE in seiner winterlichen Vorbereitung dürften auf der Rückfahrt aus der als Goldschmiede des deutschen Fechtsports bekannten Stadt möglich sein. Der Fokus des Bundesliga-Zehnten, wie Chefcoach Raul Alonso auf der vereinseigenen Website verrät, ist jedoch ein anderer. "Das Spiel gegen Bietigheim soll primär dazu dienen, den Spielern wieder das Gefühl für den Wettkampf zu verleihen", erklärt Erlangens Chefcoach.

Eine spielerische Abwechslung zum aktuellen Konditionsgebolze? "Wir befinden uns im Moment in einer Trainingsphase, die stark von athletischen Komponenten geprägt ist. Die Mannschaft absolviert viele Trainingseinheiten mit hohen Umfängen", bestätigt Raul Alonso diese Annahme an gleicher Stelle.

Werbung und Abwehrvarianten

Weitere Vorteile der Wettkampfsimulation in der Grünewaldhalle hat der HCE-Coach überdies ausgemacht. "Wir möchten den Zuschauern in Tauberbischofsheim ein schönes Spiel bieten und freuen uns, dass wir uns wieder in der Region präsentieren können. Natürlich werden wir auch verschiedene Konstellationen ausprobieren und die ein oder andere Abwehrvariante testen", hält Alonso, dessen Team am 9. Februar in Göppingen in die Restsaison startet, vor der Auseinandersetzung mit klassentieferen Schwaben fest.

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