Keine Transfers

Ruhe an einem aufgeregten Tag: Darum ist der "Deadline Day" in Fürth ein entspannter

Michael Fischer

Nürnberger Nachrichten

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1.2.2024, 15:40 Uhr
Letzte Fürther Winter-Verpflichtung: Torhüter Nils Körber, hier mit Torwarttrainer Nico Hildebrandt, kam am Dienstag.

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink Letzte Fürther Winter-Verpflichtung: Torhüter Nils Körber, hier mit Torwarttrainer Nico Hildebrandt, kam am Dienstag.

Das geschäftige Treiben und die Aufregung am letzten Tag der Transferperiode konnte sich Rachid Azzouzi ganz entspannt ansehen. Den sogenannten "Deadline Day" hat unter anderem der Fernsehsender "Sky" in den vergangenen Jahren ja zu einem großen Event gemacht, das mitunter groteske Züge annimmt. Am Donnerstag debattierten sie im Studio wieder stundenlang über all die "Done Deals" und darüber, wer noch wohin wechseln könne.

"Es ist komisch, dass sich mittlerweile alles auf diese letzten Tage fokussiert", betont der Sport-Geschäftsführer des Kleeblatts. "Ich finde das fürchterlich, weil ich grundsätzlich gerne einfach mit dem vorhandenen Kader weitergearbeitet hätte, aber ich kann es verstehen, wenn der ein oder andere Spieler sagt, dass er nicht zu 100 Prozent zufrieden ist. Dann müssen wir eben gucken, wie wir gute Lösungen finden."

Zwei gefühlte Neuzugänge für die SpVgg Greuther Fürth

Die hat Azzouzi in diesem Winter gefunden. Dickson Abiama ging für 100.000 Euro nach Kaiserslautern, für ihn kam mit Leander Popp ein 18 Jahre junges Talent, das beim 2:1 gegen Kiel direkt sein Debüt feiern durfte. Ersatztorhüter Andreas Linde wollte zurück nach Schweden, seinen Platz hat sofort der ehemalige Rostocker Nils Körber eingenommen, dem die Verantwortlichen in Zukunft einiges zutrauen.

Mehr passierte nicht - und war auch nicht geplant. "Für jeden, der geht, kommt einer", verriet Trainer Alexander Zorniger vor dem Jahresauftakt. Der ist dem Kleeblatt mit zwei Siegen in Paderborn und gegen Kiel auch ohne neue Spieler sehr gut gelungen. In den kommenden Wochen dürfen sich Zorniger und Azzouzi zudem über zwei gefühlte Neuzugänge freuen: die Langzeitverletzten Luca Itter und Niko Gießelmann arbeiten derzeit an ihrem Comeback. Itter hat zuletzt (und auch am Donnerstag) schon "Teile des Trainings" mitgemacht, "aber noch keine Belastungsteile".

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