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Deshalb senkt die N-Ergie ihren Preis für Erdgas

vnp

7.11.2023, 14:16 Uhr
Eine Überversorgung mit Erdgas lässt derzeit die Gaspreise in Europa sinken.

© Sebastian Willnow/dpa Eine Überversorgung mit Erdgas lässt derzeit die Gaspreise in Europa sinken.

Die N-Ergie Aktiengesellschaft kommt bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr mit guten Nachrichten auf ihre Erdgas-Kunden zu: Zum 1. Januar 2024 senkt sie ihre Preise. Während der Grundpreis (netto) unverändert bleibt, sinkt der Energiepreis (netto) um 0,77 Cent pro Kilowattstunde.

Wie sich die Preissenkung konkret auswirkt, berechnet der Versorger nach dem aktuell bekannten Stand der Steuersätze und Abgaben. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch im meistgewählten Produkt Erdgas Smart bedeutet das einen Grundpreis von 170,99 Euro (brutto) und einen Energiepreis (brutto) von 9,92 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Ein Dreipersonenhaushalt, der (im Produkt Erdgas Smart) pro Jahr 18.000 kWh verbraucht, spart damit monatlich rund zwölf Euro.

Die N-Ergie weist gleichzeitig darauf hin, dass aktuell noch einige politische Entscheidungen ausstehen, die den Erdgaspreis beeinflussen. Dazu zähle in erster Linie eine mögliche auf den Jahreswechsel vorgezogene Steigerung der Mehrwertsteuer auf Erdgas von aktuell 7 auf 19 Prozent, heißt es. In jedem Fall geht das Unternehmen davon aus, die Preise für die Mehrzahl seiner Erdgas-Kunden weiterhin unterhalb der Preisbremse von 12 Cent pro kWh zu halten. Diese wird voraussichtlich bis zum 30. April 2024 verlängert.

Preisvorteile am Handelsmarkt

Beim Strompreis gibt es derzeit keine Bewegung, heißt es weiter. Nachdem die N-Ergie ihre Preise diesbezüglich zum 1. Juni 2023 gesenkt hatte, hält sie ihre Strompreise ab dem 1. Januar 2024 immerhin stabil. Dies sei möglich, da man zuletzt Preisvorteile an den Handelsmärkten erzielen konnte, teilt das Unternehmen mit. Die deutlich steigenden Kosten bei den Netzentgelten gebe die N-Ergie nicht an ihre Kundschaft weiter.

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