Mittelaltermarkt legt auch los

Zu Tränen gerührt: Das Christkind hat den Fürther Weihnachtsmarkt eröffnet

Claudia Ziob
Claudia Ziob

Lokalredaktion Fürth

E-Mail zur Autorenseite

24.11.2022, 20:40 Uhr
Premiere für Clara Beuthner: Das Fürther Christkind eröffnet mit dem Prolog den Fürther Weihnachtsmarkt. Begleitet wird sie von vier kleinen Engeln.

© Ron Hübner Premiere für Clara Beuthner: Das Fürther Christkind eröffnet mit dem Prolog den Fürther Weihnachtsmarkt. Begleitet wird sie von vier kleinen Engeln.

So lange wie Clara Beuthner musste noch kein Fürther Christkind auf diesen Moment warten: Im vergangenen Jahr wurde der Weihnachtsmarkt im letzten Moment abgesagt, Clara Beuthner erlebte eine ungewöhnliche erste Amtszeit.

Am Donnerstag, 17 Uhr, konnte sie endlich auf den Balkon der Fürther Flessa-Bank (früher: Haus des Handwerks) treten - und mit ihr die vier kleinen Engel Mathilda, Annalena, Elisa und Emilia, die auch schon seit 2021 im Dienst sind. Nach zwei Jahren ohne Märkte hatten sich unten viele Menschen - darunter zahlreiche Kinder mit ihren Müttern und Vätern, Omas und Opas - versammelt, die die Eröffnung miterleben wollten. Gebannt blickten sie nach oben und lauschten dem Prolog. Erstmals war die neue Fassung aus dem Jahr 2021 auf der ganzen Freiheit zu hören.

"So voller Herzensgefühle"

Clara Beuthner meisterte den großen Auftritt souverän und sympathisch, mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht. "Ich hab mich sooo gefreut", sagte sie hinterher. Vor so vielen Menschen zu stehen, "und vor so vielen Augen", das "hat mir große Freude bereitet". Den Prolog sprach sie ohne Stocken, doch: Kurz vor dem Schluss, erzählt sie, "musste ich die Tränen ein bisschen unterdrücken, weil ich so voller Herzensgefühle war".

Nach dem Prolog konnten die Kinder dem Christkind ganz nah sein: Sie säumten den Weg zur Bühne des Mittelaltermarkts - und Clara Beuthner und die vier Engel nahmen sich Zeit, um die kleinen Besucherinnen und Besucher zu begrüßen. Darunter war auch die zweieinhalbjährige Janni, die die Chance nutzte, dem Christkind ihren Wunschzettel zu überreichen. Von der Bühne aus verteilten die Himmelsbotin und ihre fleißigen Helferinnen dann süße Leckereien.

Mit dem Weihnachtsmarkt legten auch der beliebte Mittelaltermarkt und die Glühwein-Pyramide los. Das Areal ist diesmal größer als sonst: Die Budenstadt erstreckt sich bis zum Paradiesbrunnen. Der klassische Weihnachtsmarkt hat einen etwas breiteren Weg bekommen, der Mittelaltermarkt musste deshalb etwas rutschen, durfte aber eine größere Fläche belegen und wirkt damit aufgelockerter als in den vergangenen Jahren.

Keine Kommentare