Nach dem Ende der Hinrunde

Trainer Alexander Zorniger über seinen Anteil am Erfolg des Kleeblatts

Michael Fischer, Sportredakteur
Michael Fischer

Nürnberger Nachrichten

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15.11.2022, 06:01 Uhr
Applaus fürs Kleeblatt: Fürths neuer Trainer Alexander Zorniger.

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink Applaus fürs Kleeblatt: Fürths neuer Trainer Alexander Zorniger.

Am Montagmorgen wirkt Alexander Zorniger sehr glücklich und ausgeglichen. Das Kleeblatt hat unter seiner Anleitung ja zehn Punkte aus den ersten vier Spielen geholt - und hätte am Sonntag sogar beim "Herbstmeister" in Darmstadt gewinnen und den vierten Sieg in Folge landen können. Das gelang zwar nicht - es war allerdings erneut ein Auftritt, der Hoffnung macht - auf eine schönere Zukunft und ein erfolgreiches Jahr 2023.

Nach dem ersten Erfolg gegen Bielefeld hatte der Trainer von einem "Spieler-Sieg" gesprochen. Wie groß ist drei Spiele später der Anteil des neuen Trainers am sportlichen Aufschwung des Kleeblatts? Wieviel Zorniger steckt im Erfolg? "Immer noch nicht so viel", sagt der 55-Jährige im großen Interview mit unserer Redaktion. "Fußball bewegt sich in Wellen. Da muss man gucken, was wir noch oben draufsetzen können. Regelmäßigkeit in allem, was du machst, ist ein großes Thema."

Beim 1:1 am Sonntag, bei dem die Fürther lange in Unterzahl spielen mussten, "war ich nicht so zufrieden mit unserem Gegenpressing - das ist aber nicht optional, sondern mandatory (obligatorisch, zwingend). Wir werden in der Vorbereitung eine noch stärkere physiologische Grundlage legen, damit wir das innerhalb kürzerer Abstände dauerhaft abrufen können." Am 4. Dezember geht es nach einem kurzen Urlaub ja schon weiter, um sich bis zum Rückrundenstart Ende Januar in vielen Bereichen noch zu verbessern.

Mit welchem Personal das Kleeblatt die Rückrunde angeht, ist derzeit noch offen. "Wir sind gerade in einer komfortablen Situation. Wir haben noch zweieinhalb Trainingswochen in diesem Jahr bevor das Transferfenster aufgeht", sagt Zorniger im Interview. "Es wäre komisch, wenn ich die Mannschaft über den grünen Klee loben und gleichzeitig sagen würde, dass wir uns auf vier Positionen nochmal verstärken müssen. Der Trainings- und Spiel-Zeitraum ist bislang noch zu kurz um zu sagen, dass wir auf dieser oder jener Position auf jeden Fall etwas machen müssen."

Warum sich Alexander Zorniger fürs Kleeblatt entschied, warum es dabei auch um die gesellschaftliche Entwicklung ging und was die entscheidenden Faktoren für den sportlichen Aufschwung waren, lesen Sie im ausführlichen Interview auf unserem Premiumportal nn.de

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