Zügige Decarbonisierung gefordert

Erlanger Klimaschützer demonstrieren gegen die Räumung von Lützerath

Scott Johnston
Scott Johnston

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22.1.2023, 16:11 Uhr
Klimaschützer demonstrierten auf dem Schlossplatz in Erlangen gegen die Räumung von Lützerath.

© Scott Johnston Klimaschützer demonstrierten auf dem Schlossplatz in Erlangen gegen die Räumung von Lützerath.

Die Klimaaktivisten, zu denen unter anderem Vertreter von Geenpeace, dem Klimacamp Erlangen, der Energiewende ER(H) und der Gruppe "EndFossil Erlangen" gehörten, wandten sich vor allem gegen die Räumung von Lützerath, das als letzter Ort, der im Rheinischen Revier für den Tagebau Garzweiler II abgebaggert werden soll, internationale Berühmtheit erreicht hat.

Johanna Theenhaus vom Klimacamp Erlangen und Gabriel Förschl von "EndFossil" hoben neben weiteren Rednerinnen und Rednern hervor, dass die Großdemonstration, zu der trotz schlechten Wetters etwa 35.000 Frauen und Männer gekommen seien, deutlich gemacht habe, dass viele Menschen in Deutschland auf eine zügige Decarbonisierung drängen.

"Seit über 40 Jahren wird auf die Bedeutung des Klimaschutzes hingewiesen. Deshalb fordern wir endlich eine Reduzierung der Treibhausgase und erteilen einer klimaschädlichen Politik eine klare Absage", so Gabriel Förschl. "Klimaschutz heißt Kohleausstieg", "Kohle stoppen - Wald retten" oder "Ist doch klar, die Zukunft ist solar" war auf den Transparenten zu lesen.

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