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Solar-Boom 2024: Oldenburg, Gütersloh und Erlangen führen in Deutschland bei der Solarenergie

29.2.2024, 10:56 Uhr
In Erlangen gibt es Zuschüsse bei der Installation von Photovoltaikanlagen (Symbolbild).   

© Waltraud Grubitzsch, dpa In Erlangen gibt es Zuschüsse bei der Installation von Photovoltaikanlagen (Symbolbild).  

2023 wurden 176 Prozent mehr Photovoltaikanlagen installiert als 2022. Das geht aus einer Untersuchung des Energieunternehmens Enpal hervor. Für die Studie wurden rund zwei Millionen Eintragungen neuer Solaranlagen der letzten knapp sechs Jahre im Marktstammdatenregister ermittelt und miteinander verglichen. Berücksichtigt wurden alle Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern. Oldenburg verzeichnet dabei nach Gütersloh unter den Städten den größten Ausbau. Die Bronzemedaille geht nach Erlangen: Hier gingen im vergangenen Jahr 1435 Photovoltaikanlagen in Betrieb, was einer Quote von 12,7 entspricht. Eine Verbesserung gegenüber der Quote von 12 im Vorjahr. Damals stand Erlangen damit noch auf Platz vier in Deutschland.

Umfangreiche Förderkulisse in Erlangen

Der Sprung aufs Podest hat sicherlich auch etwas mit der Förderung von Solaranlagen durch die Stadt Erlangen zu tun. Gefördert wird in der Hugenottenstadt nämlich nicht nur nachhaltiges Bauen und Maßnahmen zur Energieeinsparung an der Gebäudehülle, sondern auch die Nutzung erneuerbarer Energien wie den Einsatz von Wärmepumpen, Solarthermie und Photovoltaik.

Mit Blick auf die Bundesländer gehen laut einer Pressemitteilung von Enpal Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein bei der PV-Quote voran. In allen Bundesländern liegt der Anteil neu installierter PV-Anlagen in 2023 bei über 12 Anlagen pro 1000 Personen (15,3, 12,9 bzw. 12,6).Am langsamsten schreitet der Ausbau wiederum in Bayern voran: Um vergleichsweise geringe 68,9 Prozent nahmen hier die Installationen zu.

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