Jung und gesund essen?

Was hinter dem Diättrend Sirtfood steckt

13.1.2022, 13:15 Uhr
Grünes Gemüse soll bei der Sirtfood-Ernährung das Enzym Sirtuin im Körper aktivieren.

Grünes Gemüse soll bei der Sirtfood-Ernährung das Enzym Sirtuin im Körper aktivieren. © Christin Klose/dpa-tmn

Diese Ernährungsform wird auch Sirtuin-Diät genannt. Dabei isst man laut Verbraucherzentrale Bayern bevorzugt Lebensmittel, die reich an Stoffen sind, die Sirtuine im Körper aktivieren. Das sind Enzyme, die den Stoffwechsel positiv beeinflussen und den Alterungsprozess steuern. "Dazu zählen beispielsweise Zitrusfrüchte, grünes Gemüse, Kohl und Sojaprodukte, aber auch Gewürze wie Kurkuma, Chili und Knoblauch", so Andrea Danitschek, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale.

Insgesamt ist die Sirtfood-Diät eine pflanzenbetonte Kost mit hochwertigen Fetten wie Olivenöl. Weißmehl und Zucker sollten möglichst vermieden werden. Ob oder wie weit Sirtuine tatsächlich einen Gewichtsverlust begünstigen, ist für die Verbraucherschützer bislang nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Sichtbare Erfolge seien vor allem auf die Kalorieneinschränkung zurückzuführen, die die Sirtfood-Diät ebenfalls verlangt.