Hoffnungen und Vorsätze für 2022

Fernweh und wieder Normalität: Das wünschen sich die Menschen in Gunzenhausen

3.1.2022, 06:01 Uhr
Aus dem Gunzenhäuser Rathaus erklingt eine diplomatische Stimme. "Ein Vorsatz ist, die kommenden Aufgaben gut zu erledigen", sagt Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. Persönlich gebe es nur einen Wunsch, den nach Gesundheit. 
 
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Aus dem Gunzenhäuser Rathaus erklingt eine diplomatische Stimme. "Ein Vorsatz ist, die kommenden Aufgaben gut zu erledigen", sagt Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. Persönlich gebe es nur einen Wunsch, den nach Gesundheit. 
  © Marianne Natalis

Dr. Marc Gutsche, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin des Klinikums Altmühlfranken, wünscht sich beruflich, "dass die regionale Entwicklung der Pandemie unserem Intensivteam am Krankenhaus in Gunzenhausen eine Verschnaufpause ermöglicht". Außerdem sei ein schnelleres Vorankommen mit Impfen und Boostern für eine Entlastung der Kliniken wünschenswert. Persönlich wünscht sich Gutsche, "dass die sozialen Kontakte nicht weiter leiden und dass im nächsten Jahr wieder unbeschwerte Familienfeiern möglich werden".
 
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Dr. Marc Gutsche, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin des Klinikums Altmühlfranken, wünscht sich beruflich, "dass die regionale Entwicklung der Pandemie unserem Intensivteam am Krankenhaus in Gunzenhausen eine Verschnaufpause ermöglicht". Außerdem sei ein schnelleres Vorankommen mit Impfen und Boostern für eine Entlastung der Kliniken wünschenswert. Persönlich wünscht sich Gutsche, "dass die sozialen Kontakte nicht weiter leiden und dass im nächsten Jahr wieder unbeschwerte Familienfeiern möglich werden".
  © Barbara Formann, NN

Der kulturelle Bereich hat in den knapp zwei Corona-Jahren stark leiden müssen. Elke und Reinhard Zimmermann vom Atelier Zimmermann in Mörsach betonen: "Wir Künstler wünschen uns einen direkten Dialog mit den Kunsthungrigen." In der Zeit der Isolation seien ganze Werkreihen entstanden. Beispiele dafür seien kalligrafische Arbeiten wie "Von Ovid-08 bis Covid-19" und eine Ausgabe zum 700-jährigen Jubiläum von Dante – die göttliche Komödie. Zudem lädt Reinhard Zimmermann ein: "In Mörsach sind offene Ateliers für kreative Geister."
 
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Der kulturelle Bereich hat in den knapp zwei Corona-Jahren stark leiden müssen. Elke und Reinhard Zimmermann vom Atelier Zimmermann in Mörsach betonen: "Wir Künstler wünschen uns einen direkten Dialog mit den Kunsthungrigen." In der Zeit der Isolation seien ganze Werkreihen entstanden. Beispiele dafür seien kalligrafische Arbeiten wie "Von Ovid-08 bis Covid-19" und eine Ausgabe zum 700-jährigen Jubiläum von Dante – die göttliche Komödie. Zudem lädt Reinhard Zimmermann ein: "In Mörsach sind offene Ateliers für kreative Geister."
  © Günter Lassmann

Aus dem kirchlichen Bereich, in Person von Dekan Klaus Mendel, kommen reflektierte Worte. "Ich nehme mir absichtlich keine Vorsätze vor, die ich nach kurzer Zeit wieder schleifen lasse. Aus meiner Lebenserfahrung hat sich gezeigt, dass nach wenigen Wochen die Ziele, wie ein Buch abends lesen oder früher schlafen gehen, eher verfehlt werden." Da gebe er sich persönlich keinen Illusionen hin.
 
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Aus dem kirchlichen Bereich, in Person von Dekan Klaus Mendel, kommen reflektierte Worte. "Ich nehme mir absichtlich keine Vorsätze vor, die ich nach kurzer Zeit wieder schleifen lasse. Aus meiner Lebenserfahrung hat sich gezeigt, dass nach wenigen Wochen die Ziele, wie ein Buch abends lesen oder früher schlafen gehen, eher verfehlt werden." Da gebe er sich persönlich keinen Illusionen hin.
  © Horst Kuhn, NN

Eine Umfrage unter den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und Umgebung bildet die aktuelle Stimmungslage ab. Was Besucher des Gunzenhäuser Wochenmarkts zu sagen haben, weist im Großen und Ganzen in eine Richtung. Gerlinde Siebentritt aus Oberasbach überlegt, ob sie sich überhaupt etwas vornehmen soll, und verneint zunächst die Frage. Aber anschließend lächelt sie und gesteht: "Höchstens nicht so viel naschen." Sie wünsche sich außerdem die Normalität zurück, auch wenn es den Menschen auf dem Land in diesen Zeiten relativ gut gehe. Die Spaltung der Gesellschaft bereite ihr Sorgen, deswegen wünsche sie sich, dass die Leute wieder näher zusammenrücken.
 
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Eine Umfrage unter den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und Umgebung bildet die aktuelle Stimmungslage ab. Was Besucher des Gunzenhäuser Wochenmarkts zu sagen haben, weist im Großen und Ganzen in eine Richtung. Gerlinde Siebentritt aus Oberasbach überlegt, ob sie sich überhaupt etwas vornehmen soll, und verneint zunächst die Frage. Aber anschließend lächelt sie und gesteht: "Höchstens nicht so viel naschen." Sie wünsche sich außerdem die Normalität zurück, auch wenn es den Menschen auf dem Land in diesen Zeiten relativ gut gehe. Die Spaltung der Gesellschaft bereite ihr Sorgen, deswegen wünsche sie sich, dass die Leute wieder näher zusammenrücken.
  © Simon Kirsch, NN

Nadine Schnöll mit ihrem Sohn Jonas aus Unterwurmbach stimmt Gerlinde Siebentritt zu und ergänzt, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen wieder besser werden müssen. Zudem möchte sie, "dass alles wieder normal wird".
 
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Nadine Schnöll mit ihrem Sohn Jonas aus Unterwurmbach stimmt Gerlinde Siebentritt zu und ergänzt, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen wieder besser werden müssen. Zudem möchte sie, "dass alles wieder normal wird".
  © Simon Kirsch, NN

Seinen fröhlichen und aktiven Lebensstil möchte Wilhelm "Willi" Mößner beibehalten. Der 88-Jährige ist gebürtiger Gunzenhäuser und lebt mittlerweile seit Langem in Waiblingen bei Stuttgart. Er stammt aus Hechlingen und ist auf Besuch in seiner alten Heimat. Seine kurzweilige Residenz hat "Willi" im Parkhotel eingerichtet. Der langjährige Rentner wünscht sich und seiner Familie viel Gesundheit im neuen Jahr. Besonders gerne möchte er – trotz aller Erschwernisse – auf Reisen gehen. Auf seiner Liste für 2022 stehen natürlich auch ein paar Heimatbesuche.
 
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Seinen fröhlichen und aktiven Lebensstil möchte Wilhelm "Willi" Mößner beibehalten. Der 88-Jährige ist gebürtiger Gunzenhäuser und lebt mittlerweile seit Langem in Waiblingen bei Stuttgart. Er stammt aus Hechlingen und ist auf Besuch in seiner alten Heimat. Seine kurzweilige Residenz hat "Willi" im Parkhotel eingerichtet. Der langjährige Rentner wünscht sich und seiner Familie viel Gesundheit im neuen Jahr. Besonders gerne möchte er – trotz aller Erschwernisse – auf Reisen gehen. Auf seiner Liste für 2022 stehen natürlich auch ein paar Heimatbesuche.
  © Simon Kirsch, NN

In die Ferne zieht es auch Willi Rutz. Er wohnt in Gunzenhausen und kommt ursprünglich aus Aha. Der 73-Jährige lernte Schreiner und war lange Zeit in den USA. Rutz ist Mitglied des Freundeskreises Frankenmuth und hofft auf eine gute, reibungslose Reise im kommenden Mai. Sein Ziel ist Saginaw, eine größere Stadt in Michigan, nicht weit entfernt von der Gunzenhäuser Partnerstadt. Bereits 17 Mal besuchte er Frankenmuth und möchte die guten Kontakte weiter erhalten. 
 
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In die Ferne zieht es auch Willi Rutz. Er wohnt in Gunzenhausen und kommt ursprünglich aus Aha. Der 73-Jährige lernte Schreiner und war lange Zeit in den USA. Rutz ist Mitglied des Freundeskreises Frankenmuth und hofft auf eine gute, reibungslose Reise im kommenden Mai. Sein Ziel ist Saginaw, eine größere Stadt in Michigan, nicht weit entfernt von der Gunzenhäuser Partnerstadt. Bereits 17 Mal besuchte er Frankenmuth und möchte die guten Kontakte weiter erhalten. 
  © Simon Kirsch, NN

Bürgermeister Helmut König aus Theilenhofen nimmt sich zunächst nichts vor. Außer den Wünschen nach Normalität und Gesundheit, habe er nur die Hoffnung, dass die Impfung hilft. Sein alltägliches Credo: "Es kommt, wie es kommt. und so nimmt man es an." Damit schaue er stets nach vorne und blickt auf die zukünftigen Aufgaben.
 
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Bürgermeister Helmut König aus Theilenhofen nimmt sich zunächst nichts vor. Außer den Wünschen nach Normalität und Gesundheit, habe er nur die Hoffnung, dass die Impfung hilft. Sein alltägliches Credo: "Es kommt, wie es kommt. und so nimmt man es an." Damit schaue er stets nach vorne und blickt auf die zukünftigen Aufgaben.
  © Simon Kirsch, NN

Marlén Richter aus Streudorf hat auch keine konkreten Vorsätze, aber dafür einige Wünsche. Gesund bleiben, Sport treiben und reisen, wenn es denn wieder geht. Außerdem wünscht sie ihren nahen Verwandten, die an Corona erkrankten und es zum Glück gut überstanden, weiterhin viel Gesundheit.
 
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Marlén Richter aus Streudorf hat auch keine konkreten Vorsätze, aber dafür einige Wünsche. Gesund bleiben, Sport treiben und reisen, wenn es denn wieder geht. Außerdem wünscht sie ihren nahen Verwandten, die an Corona erkrankten und es zum Glück gut überstanden, weiterhin viel Gesundheit.
  © Simon Kirsch, NN

Zwei Studentinnen blicken gespannt auf das nächste Jahr. Theresa Gernand, aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, und Maria Nagel aus Biederbach bei Wolframs-Eschenbach schreiben ihre Bachelor-Arbeiten im kommenden Sommersemester. Ihr Studium der Umweltsicherung an der HSWT Triesdorf neigt sich dem Ende entgegen. Nach erfolgreichem Bestehen sei noch ungewiss, in welche Städte es sie zieht. Für die Abschlussarbeit hoffen beide auf ein gutes Gelingen. "Vorsätze wie mehr lernen nimmt man sich immer vor", bestätigen beide lächelnd.

Das Resümee: Der Wunsch nach Gesundheit und einer gewissen Normalität steht im Vordergrund. Da stecken den Menschen im Gunzenhäuser Land die mehr als schwierigen Monate seit dem März 2020 noch schwer in den Knochen. Und das kann jeder nachvollziehen. 
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Zwei Studentinnen blicken gespannt auf das nächste Jahr. Theresa Gernand, aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, und Maria Nagel aus Biederbach bei Wolframs-Eschenbach schreiben ihre Bachelor-Arbeiten im kommenden Sommersemester. Ihr Studium der Umweltsicherung an der HSWT Triesdorf neigt sich dem Ende entgegen. Nach erfolgreichem Bestehen sei noch ungewiss, in welche Städte es sie zieht. Für die Abschlussarbeit hoffen beide auf ein gutes Gelingen. "Vorsätze wie mehr lernen nimmt man sich immer vor", bestätigen beide lächelnd. Das Resümee: Der Wunsch nach Gesundheit und einer gewissen Normalität steht im Vordergrund. Da stecken den Menschen im Gunzenhäuser Land die mehr als schwierigen Monate seit dem März 2020 noch schwer in den Knochen. Und das kann jeder nachvollziehen.  © Simon Kirsch, NN