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Von Lack und Leder bis Nekrophilie: Fürther Fachmann über Fetische

Johannes Alles
Johannes Alles

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23.12.2022, 05:57 Uhr
Fetischismus hat höchst unterschiedliche Formen. Zu den bekannteren zählt der Schuhfetischmus.

© imago/imagebroker Fetischismus hat höchst unterschiedliche Formen. Zu den bekannteren zählt der Schuhfetischmus.

Schuhe, Füße, Lack und Leder - das Feld der Fetische ist weit. Die Liebe zu einem "Ding" oder zu einem "Körperteil" steckt wohl in jedem und jeder von uns, sagt der Psychologe und Gerichtsgutachter Dr. Andreas Rose aus Fürth.

Als Psychologe weiß er, wie es passieren kann, dass wir einen Fetisch entwickeln. Und als Gerichtsgutachter weiß er, was schiefgehen kann, wenn sich diese Neigungen nicht mehr in einem gesunden Rahmen bewegen, sondern schädlich werden. Für den Fetischisten - oder auch für andere Menschen, wie vor rund 20 Jahren im Fall des Kannibalen von Rotenburg.

Muss ich mir Sorgen machen?

Rose hatte bereits mit Menschen zu tun, deren Fetisch sich auf die Liebe zu toten Körpern (Nekrophilie) bezog. Oder die den drängenden Wunsch verspürten, sich ein Körperteil amputieren zu lassen (Apotemnophilie).

Andreas Rose gehört auch dem Leitungsgremium des Instituts für Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie an. 

Andreas Rose gehört auch dem Leitungsgremium des Instituts für Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie an.  © privat

In unserem intimen Podcast "heiß & innig" hat der Psychologe viel Spannendes über die unterschiedlichen Formen des Fetischismus zu erzählen. Im Gespräch mit Lena Wölki und Johannes Alles sagt er auch, wann man seinem Fetisch sorgenfrei frönen kann - oder wann man sich dringend Hilfe holen sollte.

Alle Folgen des Podcasts "heiß & innig" finden Sie auf den gängigen Podcast-Playern wie Spotify oder auch hier. Die aktuelle Folge hängt zudem in diesem Text.

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