Das System funktioniert

Endlich konstant? Was den Club zuversichtlich macht

Fadi Keblawi
Fadi Keblawi

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15.9.2022, 13:23 Uhr
Verstärkung: Felix Lohkemper bereichert das Clubspiel.

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink Verstärkung: Felix Lohkemper bereichert das Clubspiel.

Eine schöne Nachricht konnte der Trainer des 1. FC Nürnberg gleich zu Beginn der Pressekonferenz vor dem Spiel am Samstag (13 Uhr) beim SV Darmstadt 98 verkünden. Die personelle Situation, sagte Robert Klauß, sei unverändert im Vergleich zum erfolgreichen Spiel gegen Arminia Bielefeld am vergangenen Wochenende.

Das ist in einer Saison, in der der Club immer wieder durch verletzungsbedingte Ausfälle gestört wurde, schon einmal positiv. Eine Folge der personellen Konstanz: "Die Abläufe werden stabiler", sagt Klauß. Dass er deshalb auch wieder den selben elf Spielern in der Startformation vertrauen wird, sagt Klauß deshalb aber nicht. Zwar sei es auch sein Ziel, "so wenig wie möglich zu wechseln", nur müsse man eben immer auch sehen, wie die Trainingswoche so abläuft - und wer am besten zum Gegner passt.

Zumindest die Formation dürfte sich aber auch bei den wieder einmal stark gestarteten Lilien nicht verändern. "Das ist eine Herangehensweise, die zu unserer Art von Fußball passt, dass wir immer wieder die Halbräume gut besetzen", hatte Klauß nach dem Spiel am vergangenen Wochenende über das 4-2-3-1 gesagt. In diesem System ist der Club nun schon seit einigen Wochen unterwegs - gegen Bielefeld allerdings sah die Sache das erste Mal vollumfänglich gut aus. "Die Idee war auch schon in den Spielen zuvor da, nur sie ist noch nicht ganz so durchgekommen", sagte Klauß noch mit einem Lächeln.

Lohkemper fühlt sich gut

Jetzt ist sie durchgekommen und auch wenn also Klauß sagt, dass "wir unterschiedliche Spielertypen für die Positionen haben", ist nicht davon auszugehen, dass sich am Personal zunächst einmal etwas ändert. Zu flott sah dafür das Spiele gegen die Arminia aus, was unter anderem am lange verletzten Felix Lohkemper lag. Der hat auch die aktuelle Trainingswoche gut überstanden, weshalb er gemeinsam mit Kwadwo Duah erneut mit viel Tempo den Darmstädtern gefährlich werden soll.

Dass trotzdem alles noch schief gehen kann, ahnt Klauß aber auch. "Nicht immer liegt man bei diesen Entscheidungen als Trainer richtig", sagt er über die Gedanken zur Personalwahl.

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