Kreisliga-Schlusslicht stellt sich neu auf

Verstärkung aus Nürnbergs Süden: Falkenheims Trainer und Spieler zum FC Stein

29.12.2021, 15:34 Uhr
Der FC Stein stellt sich für die Zukunft neu auf. Von links nach rechts: Uwe Kroll (Vereinsvorsitzender), Dirk Schaefer (Abteilungsleiter), Thomas Eckert und Björn Rotter (Trainerteam des neuformierten FC Stein), Sven Hofstetter (neuer Jugendleiter) und Jürgen Kintzel (2. Vorsitzender).

Der FC Stein stellt sich für die Zukunft neu auf. Von links nach rechts: Uwe Kroll (Vereinsvorsitzender), Dirk Schaefer (Abteilungsleiter), Thomas Eckert und Björn Rotter (Trainerteam des neuformierten FC Stein), Sven Hofstetter (neuer Jugendleiter) und Jürgen Kintzel (2. Vorsitzender). © privat, NN

"Es freut uns, dass wir rechtzeitig noch vor dem Jahreswechsel einen richtungsweisenden Schritt in Richtung Zukunft gehen können", sagt Steins Abteilungsleiter Dirk Schaefer.


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Über private Kanäle kam den Steiner Funktionären zu Ohren, dass sich sowohl der Trainer als auch mehrere Spieler des Kreisklassisten SG Eintracht Falkenheim (Tabellenplatz acht) im Nürnberger Süden noch in der Winterpause sportlich verändern und einem anderen Verein anschließen möchten. So kam es, dass sie Kontakt zum Falkenheimer Trainer Björn Rotter aufnahmen, der diese Gerüchte bestätigte.

Daraufhin folgten – unter Einbindung von FCS-Coach Thomas Eckert – intensive Gespräche zwischen Rotter und den Steiner Verantwortlichen, an deren Ende man sich auf einen gemeinsamen Weg mit einer Doppelspitze auf der Trainerposition verständigte.

Ehemalige Jugendspieler

Zusammen mit Rotter werden auch etliche Spieler an den Waldsportpark wechseln. "Das sind vorwiegend ehemalige Jugendspieler, die bereits erste Erfahrungen im Herrenbereich von Eintracht Falkenheim sammeln konnten", beschreibt Schaefer die Neuzugänge.

Der Fokus des neu formierten Trainerduos wird dabei nicht nur auf die Rückrunde gerichtet, sondern auch auf die kommende Spielzeit 2022/23. Schaefer erklärt: "Wir werden dann aller Voraussicht nach in der Kreisklasse starten, aber bis dahin wollen wir, solange rechnerisch noch alles möglich ist, natürlich auch in der Kreisliga nicht vorzeitig die Segel streichen."

Insgesamt gehe es darum, aus den verbliebenen erfahrenen Steiner Spielern und den Neuzugängen eine schlagkräftige Truppe für die Zukunft aufzubauen. Neben der ersten Mannschaft soll nach Schaefers Worten auch die SG Großweismannsdorf-Regelsbach/FC Stein II von den neuen, jungen Spielern profitieren, da auch diese Spielgemeinschaft aktuell in der A-Klasse 3 als Vorletzter mit dem Rücken zur Wand steht.

Lücke in der U 17 ist geschlossen

Einen weiteren Schritt in die Zukunft konnte der FC Stein bereits auf der vergangenen Jahreshauptversammlung machen: Sven Hofstetter, der bereits als Trainer der F-Jugend tätig und ein Mitglied der Jugendabteilung war, erklärte sich bereit, den lange verwaisten Posten des Jugendleiters einzunehmen. Erste Früchte trug Hofstetters Arbeit bereits: Der FCS kann wieder eine B-Jugend-Mannschaft stellen.

"Somit können wir eine lange klaffende Lücke zwischen Junioren- und Herrenbereich schließen beziehungsweise verkleinern", freut sich Schaefer. "Zudem können wir darauf hoffen, dass wir in naher Zukunft dadurch auch wieder eine A-Jugend werden stellen können. Sven Hofstetter freut sich über jeden, der bereits jetzt Interesse zeigt, in unserer B- oder A-Jugend mitzuwirken."

Nun blickt der Abteilungsleiter wieder optimistisch in die Zukunft. Der FC Stein ist mit sechs Punkten Letzter in der Kreisliga Nürnberg, 18 Zähler hinter dem ASV Fürth auf dem Relegationsplatz.


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Bemerkenswert ist die Parallele zum Stadtrivalen STV Deutenbach: Auch der langjährige Trainer Arno Zeilmann verstärkte sich einst mit Trainern und Spielern aus Falkenheim.

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