Weitere Spiele verlegt

München besteht auf einem Spiel bei den Ice Tigers

Sebastian Böhm
Sebastian Böhm

Sportredaktion

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10.12.2021, 11:25 Uhr
Stell Dir vor, es gibt Klatschpappen, aber niemanden, der klatscht.

Stell Dir vor, es gibt Klatschpappen, aber niemanden, der klatscht. © Thomas Hahn/Sportfoto Zink

Wolfang Gastner hatte es bereits angekündigt. In der Hoffnung auf sich leerende Intensivstationen, eine Rückkehr zu einer möglicherweise geboosterten 2G-Regel oder überhaupt auf bessere Zeiten, wollte der Geschäftsführer der Ice Tigers möglichst alle vier in diesem Jahr ausstehenden Heimspiele auf 2022 verschieben. In zwei Fällen ist ihm das gelungen. Das für den zweiten Weihnachtsfeiertag vorgesehene Spiel gegen die Straubing Tigers soll am 10. Januar 2022 nachgeholt werden. Die Partie gegen Ingolstadt wird vom 28. Dezember auf den 22. Februar 2022 verlegt - und damit sehr nahe an die Schlussfeier der Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar).

Ingolstadt und Straubing sind selbst von der Geisterspiel-Anordnung in Bayern betroffen. Die Kölner Haie haben dieses Problem nicht, Gastners Wunsch nach einer Verlegung sind sie nicht nachgekommen. Am 21. Dezember werden die Ice Tigers deshalb zu Hause gegen die Haie antreten. Genauso wie am 19. Dezember in der Arena Nürnberger Versicherung gegen den EHC Red Bull München.

Kaum noch Lücken im Spielplan

Der von einem österreichischen Getränkehersteller alimentierte Klub hat sich bislang aus allen Corona-Debatten herausgehalten. Als sich im Spätsommer bayerische Erst- und Zweitligisten sportartenübergreifend solidarisierten, fehlte der EHC. Allerdings hat die Mannschaft aus der Landeshauptstadt aufgrund eines Corona-Ausbruchs in der eigenen Kabine und dem Erfolg in der Champions Hockey League auch kaum noch Lücken im ohnehin denkbar verengten Spielplan.

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